Die D-Methode - Radiästhesie ohne Pendel oder Wünschelrute
(Teil 2/1994)
von Hans Otfried Dittmer
Etwa vier Jahre nach dem in der vorliegenden Zeitschrift erschienen
Aufsatz "Die D-Methode" (in 4/1990), bei dem es um die Darstellung der
elektronischen Messbarkeit von bis dato nur per Pendel oder Rute üblicherweise
feststellbare Schwingungen sowie deren therapeutischem Nutzen ging, und
nach ungefähr einem Jahr intensiver Beschäftigung nun eine Fortsetzung
zum gleichen Thema, mit einem anderen Prinzip der Wellengenerierung.
Zunächst einmal: Es hat sich nichts geändert an meiner "Ruten-Unfähigkeit".
Ich habe in den letzten Jahren zwar immer wieder versucht, genügend
Sensibilität zu entwickeln, um den radiäthetischen Instrumenten
reproduzierbar das zu entlocken, für das sie eigentlich geschaffen
sind: Anzeigeinstrumente zu sein für den Sender/Empfänger/Mensch.
- Von der fast 100 Therapeuten (Heilpraktiker und Ärzte), die mich
in den Monaten nach Erscheinen des Teiles I daraufhin anriefen oder mit
mir korrespondierten, und mit denen ich zum Teil sehr intensive und lange
Gespräche führte, kamen neben Fragen zu den verwendeten Geräten
und zur Versuchsanordnung viele Tips und Anregungen, meine Rutenunfähigkeit
ins Gegenteil zu wandeln. - Wie gesagt: Es hat sich dennoch nichts geändert.
Ich bewundere jedoch immer mehr die Menschen, die es verstehen, mit einer
Rute umzugehen, denn sie ersparen dem Patienten (und sich selbst) anscheinend
viel Zeit bei der Diagnosefindung. So gesehen ist die D-Methode lediglich
eine "Krücke" für all jene, die eine Rute nicht handhaben können
oder wollen.
Zum zweiten: Bis ich auf das Gerät, mit dem zu arbeiten ich Ihnen
vorführen möchte, gestoßen bin, habe ich viel (Zeit und
Geld - aber überwiegend Zeit) in "Apparaturen investiert, in radiästhetische
(Zusatz-)Geräte, die nichts oder zumindest nicht viel hielten von
dem, was ihre "Erfinder" versprachen. Daraufhin angeschrieben kamen von
den meisten Herstellern keine Antworten, und einer attestierte mir Bedienungsfehler,
ohne allerdings zu sagen, worin diese bestanden.
Eines noch, bevor ich in medias res gehe: Das Prinzip der Strahlungs-
oder Wellenerzeugung wird von allen Herstellern so gut wie möglich
geheimgehalten. Bisweilen kommt es jedoch vor, dass selbst der Hersteller
nicht so recht sagen kann, WAS das eigentlich WIE funktioniert, nur DASS
es funktioniert. Um das "Geheimnis" zu wählen, werden Bauteile
in geschwärztem Acrylharz vergossen, Modulgehäuse mit "Sicherheitsschrauben"
verschlossen, deren Köpfe so geartet sind, dass sie sich nur
zum Festdrehen eignen, Hinweise wie "Garantie- und Funktionsverlust bei
Öffnen des Gehäuses" usw. gegeben. Auch der Hersteller der nachfolgend
behandelten "Hilfsmittel" ließ sich lediglich einige Details zur
Energieerzeugung entlocken, die ich Ihnen jedoch auch nur teilweise wiedergeben
kann. - Den Sprung oder den Ansatz zum Sprung in die "Wissenschaftsmedizin"
werden neue Therapieangebote jedoch erst dann schaffen, wenn auch das Wie
und das Warum (ähnlich wie bei der Mora- oder Bicomtherapie) geordnet
auf dem Tisch liegen. Tunlichst vermieden werden sollten dabei jedoch pseudowissenschaftliche
Erklärungsversuche (wie in Deutschland weit verbreitet), die lediglich
geeignet sind, den potentiellen Anwender zu beeindrucken und einzuwickeln,
die vom Naturwissenschaftler alter Prägung jedoch leicht zu zerpflücken
sind.
Aber: Muss andererseits immer alles erklärbar sein? Die Bundesvereinigung
der Skeptiker, die immer wieder einmal ans Licht der Öffentlichkeit
tritt, wenn es gilt, sich unqualifiziert und/oder mokant über das
Wünschelrutenphänomen oder andere grenzwissenschaftliche Problematiken
zu äußern, besteht aus Naturwissenschaftlern und Theologen;
zumindest Theologen sollten doch aber bereit sein, zu akzeptieren, dass
es "Dinge zwischen Himmel und Erde" gibt, die (noch) nicht wissenschaftlich
abklär- und messbar sind, z. B. die göttliche Energie. Und
Axiome in Teilbereichen sind unfair und dumm - aber menschlich.
Zum leichteren Verständnis bzw. zum einfacheren Vergleich mit
Teil I habe ich versucht, ähnlich zu gliedern. Wiederholungen jedoch
werden sich kaum vermeiden lassen.
Orgon-Strahler
Orgon ist eine andere Bezeichnung für Energieformen, die je nach
kulturellem, geographischem oder philosophischem Standort des Betrachters
auch Chi, Prana, Od, kosmische oder göttliche Energie, aber auch Tachyonenenergie
heißen könnten. Es ist Synonym für die Lebenskraft oder
-energie, die um uns herum existiert, und die wir unabdingbar zum Leben
brauchen.
Der Orgon-Strahler hat die Aufgabe, das breite Frequenzspektrum der
Orgonenergie (auf den akustischen Bereich übertragen entspricht sie
einem breitbandigen Rauschen) zu bündeln und zu verstärken.
Der Orgon-Strahler ist ein etwa 24 Zentimeter langes, gut 2 Zentimeter
dickes Metallrohr, welches an einem Ende spitz ausläuft (Wellenaustritt
an der Spitze); am anderen Ende, zentral angebracht, befindet sich eine
Laborsteckbuchse zur Aufnahme eines "Bananen-" bzw. Büschelsteckers.
Im hinteren Rohabschnitt befindet sich, von außen nicht zugänglich,
eine Elektronik, bestehend aus einer Spule, die umgeben ist von "speziellen
programmierten Kristallen", die zur permanenten Eigenschwingung angeregt
wurden und somit eine weitere Energiequelle, wie z. B. eine Batterie, überflüssig
machen.
Die Hohlspitze dieses Gerätes lässt sich abschrauben
und eignet sich zur Aufnahme weiterer mitgelieferter "programmierter Kristalle",
in diesem Fall kleine Bergkristall-Trommelsteine, die die abgegebene Energie
vervielfachen.
Mit dem Orgon-Strahler verbunden wird mittels Laborkabel ein Medikametenbecher
(dafür die Buchse am rückwärtigen Ende des Rohres).
Die Wirkungsweise und den Bündelungseffekt des Orgon-Strahlers
stelle ich mir ähnlich vor wie bei einer Wasserpumpe: Aus einem "Bottich"
(Ampullenbecher) wird Energie angesaugt und beschleunigt; dabei reißt
der Sog die speziellen Arzneimittelschwingungen aus dem Medikamentenbecher
mit, die dann ebenfalls mit höherer Energie vorne "herausspritzen".
Bei diesem Vorgang kann das verwendete Becherpräperat u. U. wirkungslos
bleiben werden; dazu aber später mehr.
Das Gerät funktioniert nach dem Resonanzprinzip. Eine Überdosierung
kann also nicht eintreten, da es bei fehlender Resonanz sofort abschaltet
(Erläuterung des Resonanzprinzips: siehe Teil I).
Die Frequenzen, in denen das Wellenbündel abgestrahlt wird, liegen
laut Hersteller im Kilo- bis Megahertzbereich. Interferenztests eines unabhängigen
Institut lassen auf eine Aktivität bis über 900 MHz schließen.
Das ist ein Bereich, der sich mit Copen's "Negative-green "A""-Areal (im
unteren Abschnitt) teilweise deckt.
Orgon- Schwingungspotenzierer
Der Orgon-Schwingungspotenzierer hat möglicherweise seine Bezeichnung
nicht ganz zu Recht, denn er potenziert nicht im homöopathischen Sinne,
er potenziert auch nicht im Sinne einer Energieverstärkung, sondern
stellt lediglich eine "Urschwingung" an seinem Ausgang zur Verfügung.
Im weiteren belasse ich es jedoch bei der Herstellerbezeichnung.
Der Orgon-Schwingungspotenzierer ist eine metallische, massive und
geschlossene "Runddose" von etwa 14,5 Zentimeter Durchmesser und 3,6 Zentimeter
(mit Potentiometer-Drehknöpfen 6 Zentimeter) Höhe. Obenauf befinden
sich kreisförmig sechs und zentral angeordnet ein stufenlos durchstimmbares
Potentiometer, jeweils skaliert von 0 bis 10 (= 11 Haupteinstellmöglichkeiten).
Allein in den Haupteinstellungen bieten sich also beim Orgon-Schwingungspotenzierer
19 487 170 "Grundraten", die durch die Stufenlosigkeit der Drehpotentiometer
bzw. die Feinabstimmöglichkeit leicht in Richtung unendlich tendieren
können (richtig erforscht "zum Nachmachen" sind bislang erst einige
hundert Raten).
Mitgeliefert wird ein über 1200 Gramm schwerer Kupferteller "von
hohem Reinheitsgrad" (Zitat: Hersteller), der mittels Laborkabel mit dem
Schwingungspotenzierer verbunden wird. Der Kupferteller soll die Klarheit
der abgegebenen Signale vergrößern bei der Übertragung
von per Potentiometer eingestelltem Frequenzwert (vom Hersteller "Rate"
genannt). Die Erzeugung der Grundschwingung wird ebenfalls von einem Schwingkreis
vollzogen, in dem eine Spule mit "programmierten Kristallen" eine Rolle
spielen soll. Lediglich die Verstärkungseinrichtung des Orgon-Strahlers
ist hier nicht eingebaut.
In der beiliegenden Anwendungsanleitung sind spezielle "Raten" zur
Erzeugung von Frequenzen für Organe, Suchtkrankheiten, Allergien,
"normale" Krankheiten, negative psychologische Zustände, Chakren,
Bachblüten, Parelandra-Gartenessenzen, Edelsteinschwingungen und zur
sehr umfangreichen Nosodenerzeugung angegeben.
Potenzierer und Radiästhesie
Zwar kann der Schwingungspotenzierer auf "herkömmliche" Weise mit
einer Rute oder einem Pendel - unter Verwendung von Patientenproben - auf
passende Schwingungsraten "abgefragt" werden, doch ist in der Gebrauchsanleitung
eine verblüffende Variante aufgeführt, die an die Copensche Methode
des Stick-Detectors erinnert. Da eine weitere Textkomprimierung zu Missverständnissen
führen könnte, zitiere ich aus der Anleitung: "...Um testen zu
können, brauchen Sie ...einen Radiergummi... Der Testvorgang ist wie
folgt: Stellen Sie den Potenzierer vor sich auf den Tisch, die Kupferplatte
wird auf der rechten Seite plaziert und wird mit dem Kabel am Potenzierer
angeschlossen. Der mittlere Drehschalter bleibt auf der Stellung 0, alle
anderen Drehknöpfe werden auf die Position 10 gestellt. Führen
Sie nun folgende Übung durch: Nehmen Sie den Radiergummi zwischen
Daumen und Mittelfinger und führen Sie diesen leicht und langsam über
die Kupferplatte, ohne irgendwelchen Druck auszuüben. Das Gummi muss
sich ganz leicht bewegen. Danach nehmen Sie eine Probe - ein paar Haare,
einen Bluttropfen oder ein Foto - und legen diese unter die Kupferplatte.
Fahren Sie nun, wie bei der ersten Übung beschrieben, mit dem Gummi
leicht über die Platte, so dass kein Widerstand vorhanden ist.
Stellen Sie gedanklich die Frage, ob diese Person krank ist. Sollte dies
der Fall sein, klebt plötzlich der Gummi an der Kupferplatte."
Das "Kleben an der Kupferplatte ist also immer die JA-Aussage einer
gestellten Fragen. Sollten Sie radiästhetische Fähigkeiten haben,
können Sie die ebenfalls beiliegende Organliste mental durchgehen
und Auskunft über den Gesundheitszustand des Patienten erhalten. Ich
zitiere weiter: "Beim Testen klebt zum Beispiel der Gummi bei der Leber.
Das Kleben zeigt Ihnen nun an, dass bei der Leber etwas nicht in Ordnung
ist. Das kann nun eine kleine Störung sein, die am nächsten Tag
wieder verschwunden ist, oder aber auch etwas Ernsteres. Um darüber
Gewissheit zu erhalten, benutzen wir die Zahlen des mittleren Drehschalters,
welcher ja auf 0 steht, als Prozenteinheit.
Das heißt: 1 entspricht 10%, 2 = 20%, 3 = 30% und 10 = 100%.
Die müssen nun, um bei der Leber zu bleiben, die Frage nach dem Krankheitsprozentgrad
stellen... Gleichzeitig fährt man wieder leicht mit dem Gummi über
die Platte, während der linke Daumen und Zeigefinger langsam den Drehknopf
auf die 10 zubewegt. Zeigt sich nun, dass bei der 8 der Gummi kleben
bleibt, so bedeutet dies, dass die Leber einen Krankheitsprozentgrad
von 80% hat. Dies ist aber nicht damit zu verwechseln, dass die Leber
zu 80% krank ist.
Stellen Sie einen Wert von 100% fest, so können Sie sicher sein,
dass auch der Arzt etwas findet. Werte, die unter 50% liegen, sind
in der Regel nach herkömmlichen Diagnoseverfahren nicht feststellbar."
- Soweit das Zitat, in dem gut verständlich wird, wie die Handhabung
mit der radiäthetischen Radiergummi-Methode funktioniert.
Messanordnung
Wie gesagt, ich selbst beherrsche keine Ruten- oder sonstigen radiästhetischen
Übungen mit immer wieder exakt reproduzierbaren Ergebnissen. Deshalb
musste ich vor Jahren schon bei der Verwendung des Sanomed (neue Bezeichnung:
Rayometer Digital) das "elektronische Holzbein" finden, um bei derartigen
diagnostischen bzw. therapeutischen Möglichkeiten mitreden zu können.
Die bereits 1990 veröffentlichten Erkenntnisse mit verschiedenen
BFD- und HVM-Geräten machten wir uns auch wieder zunutze, um mengenmäßig
Vorarbeit einsparen zu können:
1. Wir verbinden den Potenzierer mit dem Kupferteller.
2. Wir schließen ein zweites Kabel an den Kupferteller an und
verbinden dies mit der Patienten-Handelektrode aus Messing.
3. Die Handelektrode wird mit dem Eingang des elektronischen Messgerät
verbunden.
4. Auf Grundlage der Vegatest-Methode benutzen wir ausschließlich
den Punkt "Allergie 1" (i. f. All 1), wobei es hier gleichgültig zu
sein scheint, ob dieses umgekehrt geschieht (= keine Bipolarität).
Zur Auffrischung: Der Punkt "All 1" befindet sich messgünstig
und gut zugänglich am letzten Glied des Mittelfingers, etwa 3 Millimeter
außerhalb des Nagelfalzwinkels (Richtung Ringfinger).
5. Für jede Einzelmessung muss der Messgriffel des elektronischen
Messgerätes erneut auf All 1 gesetzt werden.
6. Vor der ersten gezielten Messung muss eine "Leermessung" durchgeführt
werden, d. h. "Potenzierer und Co." werden noch einmal von der Messleitung
getrennt. Für das Folgende nehmen wir einmal an, der "Leerwert" an
All 1 beträgt auf der Skala des Messgerätes 70 Ts (Teilstriche).
7. Wir verbinden die Potenzierereinheit wieder mit dem Messgerät
und stellen bei unserem Patienten, der z. B. Magenprobleme hat, einmal
die Frequenz bzw. die Rate für Magenübersäuerung und danach
die für Magenuntersäuerung ein.
Angenommen, unser Patient leidet unter einer Untersäuerung des
Magens, so wird bei Messung der Untersäuerungsrate der Leerwert nicht
mehr erreicht: Der Zeiger des Messgerätes kommt bei neuerlichem
Aufsetzen auf All 1 beispielsweise bei 40 Ts zum Stillstand (JA-Aussage),
während die Übersäuerungsrate den Wert des "Leerwertes"
wieder erreicht (NEIN-Aussage). Mit so einem einfachen Test haben wir also
dem Patienten die Magenausheberung oder das Schlucken von Spezial-Methylenblau-Kapseln
erspart.
Wichtig:
1. Wie bei allen längeren Messserien sollte öfter mal
kontrolliert werden, ob sich der "Leerwert" verändert hat, damit das
Messergebnis aussagekräftig bleibt.
2. Messfehler können sich bereits einschleichen, wenn sich
im Zuleitungskabel zwischen Kupferplatte und Messgerät-Handelektrode
(aber auch zwischen Ampullenbecher und Orgon-Strahler) eine Schlinge oder
Schlaufe bildet! Bitte sorgen Sie für Abhilfe, da Spulenwirkung!
"Ein wenig" anders hat die AOK-gesponserte Sendung "Bleib gesund" (SAT
1, 14.2.93) den Orgonstrahler getestet und ihm das "faule Ei der Woche"
wegen Unwirksamkeit verpasst: In einer belebten Einkaufspassage wurden
Passanten an einen Tisch gebeten, um sich dort testweise bestrahlen zu
lassen; anschließend wurden sie befragt , ob und was sie bei der
Aktion empfunden haben. Einige hatten nichts, wenige hatten etwas empfunden.
Selbstverständlich, so der Sprecher, waren diejenigen, die etwas empfunden
hatten, Opfer eines Placebo-Effektes geworden, denn die "Innereien" des
Strahlers könnten einfach nichts bewirken. - Solche Argumente kennen
wir ja zur Genüge. Hut ab aber vor solch professionellen Feldversuchen
mit (für das angestrebte Ergebnis) idealen Testbedingungen!
Testanordnung
Zur Überprüfung der Funktion des Orgon-Schwingungspotenzierers
haben wir anfangs nur diejenigen Patienten mit oben genannter Versuchanordnung
gemessen, die ihre Blutgruppe wussten. Grund: In der Gebrauchsanleitung
des Potenzierers sind die Raten für die Blutgruppen (A, B, AB, 0)
angegeben. Diese habe ich jeweils als Prüffrequenz herangezogen: Bei
der genannten Patientengruppe habe ich jeweils alle vier Raten gemessen,
wobei logischerweise jeweils nur eine (die richtige!) bei der Messung mit
einer JA-Aussage, die restlichen drei mit je einer NEIN-Aussage belegt
werden durften.
Mittlerweile wurde die Blutgruppenmessung an über 150 Patienten
durchgeführt, Trefferquote fast 90%, also ein beachtliches Ergebnis.
Meine Vorgehensweise war immer die: Bevor ich mir sagen und beweisen
ließ, dass der Patient die Gruppe X hat, führten wir zunächst
die Messung durch und teilten dem Patienten das Ergebnis mit. Eine mentale
Messwertbeeinflussung schied also aus.
Bei den übriggebliebenen knapp 10% stellten wir fest, dass
die Fehlmessungen (z. B. sprachen zwei Blutgruppen an oder gar keine) unter
Umständen von bestimmten, gleichzeitig angewendeten Medikamenten tierischen
Ursprunges (Voltil, Uvocal, etc., aber auch Eisenpräparate mit Hämoglobinzusatz)
rühren könnten. Dies bleibt jedoch zunächst Vermutung, da
bislang nicht generell nachweisbar.
Für unsere Arbeit verwendeten wir dieses Mal ausschließlich
das Schnelltestgerät nach Prof. Dr. med. Langreder, das Minignost,
da wir bei unserem letzten Brückenschlag zwischen Radiästhesie
und BFD-Methodik bereits die besten Erfahrungen damit gemacht hatten.
Nach wie vor erweist sich die etwas klobige Elektrode (gedacht für
Messungen an der Handinnenfläche) als äußerst messsicher
an All 1.
"Potenzierung": Am Schütteln liegts
Zur weiteren Arbeitserleichterung mit dem Schwingungspotenzierer gibt
es zwei Möglichkeiten, schneller zu diagnostizieren.
Leider ist es genauso wie bei allen anderen Verbesserungsbestrebungen:
Zunächst muss man kräftig (zumindest Zeit) investieren,
um effektiver arbeiten zu können. - Die Möglichkeiten:
1. Wir verbinden den Potenzierer mit der Kupferplatte, regulieren die
gewünschte Rate ein und stellen erst dann eine Ampulle mit physiologischer
Kochsalzlösung auf die Platte. Nach etwa 30 Minuten ist die Rate vollständig
auf die Ampulle "kopiert", und zwar im Verhältnis 1:1.
Bevor wir nun die Ampulle etikettieren und katalogisieren, MUSS sie
mehrmals kräftig geschüttelt werden. Erst dadurch scheint sie
aktiviert zu sein. Mehr noch: Nach vielen Versuchen fanden wir heraus,
dass es von Nutzen ist, wenn bereits die noch unbehandelte Ampulle
vor dem Aufsetzen auf den Kupferteller geschüttelt wird (als schüttele
man die Moleküle durcheinander, um mehr "Platz zu schaffen" für
die Rate). Selbstverständlich wird nach der Übertragung nochmals
geschüttelt.
2. Wir verbinden den Potenzierer mit der Kupferplatte, regulieren die
gewünschte Rate ein, setzen den leeren Ampullenbecher, der mit dem
Orgonstrahler verbunden ist, auf die Kupferplatte und stellen einige Zentimeter
von der Spitze des Orgonstrahlers entfernt eine bereits aufgeschüttelte
Ampulle mit psychologischer Kochsalzlösung auf. Nach etwa 10 Minuten
ist die Rate auf den Ampulleneinhalt übergegangen; jedoch nicht im
Verhältnis 1:1, sondern Hochpotenz in der Homöopathie. Bevor
die Ampulle abgelegt wird, muss sie wieder geschüttelt werden.
Diese "Hochenergie-Ampulle" könnten wir nun als Grundlage für
weitere, höhere Energiestufen benutzen. Bessere Ergebnisse erzielten
wir, wenn wir die frisch hergestellte Ampulle erst einmal mindestens 48
Stunden, besser länger, "ablagerten", ähnlich einem heiß
verformten Metall, das erst einmal richtig auskühlen muss.
Wir nehmen also nach einiger Zeit die "Hochenergie-Ampulle" wieder
her und geben sie, nach kräftigem Schütteln, in den leeren Ampullenbecher
(den Potenzierer samt Kupferplatte brauchen wir für diesen Arbeitsgang
nicht). vor den Wellenaustritt des mit dem Becher verbundenen Orgonstrahlers
stellen wir eine neutrale, aufgeschüttelte Ampulle mit NaCl 0,9%.
Nach etwa 10 Minuten ist der Transfer in eine noch höhere Energiestufe
abgeschlossen. Und wieder wird geschüttelt, und zwar beide Ampullen:
Spender- und Empfängerampulle!.
Mit dem Minignost-Gerät können wir am Patienten nachweisen,
dass eine ungeschüttelte Empfängerampulle (wir geben zu
dieser Messung die Ampulle in die hohle Handelektrode angeschlossene Messwabe)
inaktiv ist, der Messwert würde (in unserem fiktiven Fall) 70
Ts betragen. Erst nach dem Schütteln würde die Ampulle nur mehr
einen Wert von z. B. 40 Ts erreichen.
Ebenso verhält es sich manchmal (nicht immer!) mit der Spenderampulle
aus dem Ampullenbecher: Um sie uneingeschränkt für weiteren späteren
Gebrauch bereithalten zu können, muss auch sie direkt nach der
Übertragung durch Schütteln neu aktiviert werden, da sie sich
während des Übertragungsvorganges zu "verbrauchen" scheint -
aber auch vor dem nächsten Gebrauch als Spenderampulle.
Wenn wir uns im Verlauf der Zeit mit Hilfe des Potenzierers und des
Strahlers eine "Ampullothek" der Nosoden- oder Organschwingungen anlegen,
also immer nur die "Hochenergie-Ampulle" herstellen, die wir gerade brauchen,
dann haben wir nicht den Zeitverlust, der gegeben wäre durch stures
"nach-der-Reihe-Herstellen", egal, ob wir die betreffende Schwingung in
unserer täglichen Praxis jemals benötigen oder nicht.
Und: lieber ein paarmal mehr schütteln als einmal zu wenig. Professionelle
homöopathische Dilutionsverwender machen das ohnehin ganz "automatisch".
Schwingungspotenzierer und Mora
Glücklich ist der, der noch ein Mora-Gerät sein eigen nennt:
Das Mora-Gerät - wir benutzen im Moment noch ein mittlerweile recht
betagtes Mora Standard II (Bj. 83), mit Werks-Upgrade auf Standard III
- lässt sich in idealer Weise kombinieren sowohl mit Potenzierer
als auch mit Strahler:
1. Möglichkeit: Wir verbinden den Potenzierer über
die Kupferplatte mit dem Eingang des Mora-Gerätes, belassen die Filtersektion
auf Bypass, stellen den Verstärker auf die Stufe A (Ausgangssignal
entspricht dem Original-Eingangssignal), stellen den Verstärkungsfaktor
3 ein (um Übertragungsverluste zu verkürzen) und schließen
an den Ausgang die spezielle Becherelektrode an. In die Becherelektrode
geben wir eine "neutrale" Ampulle mit physiologischer Kochsalzlösung
und lassen 50 Therapieeinheiten (je 3 Sekunden Übertragung plus 2
Sekunden Pause = 250 Sekunden = 4,17 Minuten = Zeitersparnis gegenüber
der reinen Orgon-Methode) ablaufen. - Gleichzeitig kann dem Patienten über
eine Handausgangselektrode die Schwingung appliziert und/oder über
das Induktionsfeld eines Indumed-Gerätes zugeführt werden. Oder
wir schließen parallel zur Ausgangsbecherelektrode den Orgonstrahler
an, der aus ca. 60 bis 80 Zentimetern Entfernung auf die Gegend des Plexus
solaris des Patienten gerichtet ist.
Das Ergebnis bei der Übertragung auf die Neutralampulle ist ähnlich
wie bei der oben geschilderten 30-Minuten-Aktion ausschließlich mit
dem Schwingungspotenzierer. Nur ist ein gravierender Unterschied zu beobachten:
Das obligatorische Schütteln kann (muss aber nicht) entfallen,
auch wenn die Ampulle im Orgonstrahler sofort oder später weiterbearbeitet
wird. Daher könnte man diese Schwingung theoretisch auch statt auf
eine Neutralampulle auf z. B. unarzneiliche Globuli Nr. 3 (DHU) aufbringen
und dem Patienten zur täglichen häuslichen Anwendung anempfehlen.
Sehr günstig also für Praxen, in denen mehrmals wöchentliches
Erscheinen des Patienten - wie auch bei uns - Organisations- und Terminchaos
ergeben würde.
2. Möglichkeit: Wir verfahren zunächst genauso wie
unter der Überschrift "Potenzierung", Punkt 2, gesagt: Der Schwingungspotenzierer
wird mit der Kupferplatte und dem Orgonstrahler verbunden; vor dem Wellenaustritt
des Strahlers wird nun jedoch keine Ampulle aufgestellt, sondern es wird
von oben in eine Bechereingangselektode mit der Strahlerspitze eingestrahlt.
Da bei diesem Verfahren tiefere Frequenzen ohnehin nicht übertragen
werden durch den Dynamisierungs- bzw. Potenzierungseffekt des Strahlers
stellen wir am Moragerät den Hochpassfilter auf 5000 Hertz (d.
h. es werden vom Gerät nur Frequenzen oberhalb 5000 Hertz = 5 Kilohertz
durchgelassen). Nach Dr. med. Franz Morell liegen die Frequenzen mittlerer
Potenzen, z. B. D 100 oder D 200 (je nach Präparat), ab ca. 9 Kilohertz.
Wenn wir also Frequenzen unterhalb 5 Kilohertz mit dem Hochpassfilter
"stummschalten", so tun wir das nicht aus therapeutischer Sicht, sondern
nur, Störeinstreuungen vielfältigster Art von vorneherein den
Boden zu entziehen.
Den Mora-Verstärker stellen wir wieder auf die Stufe A. Der Verstärkungsfaktor
muss jetzt aber erheblich höher liegen. Vergleichen Sie das einmal
mit einer Audio-Anlage: Wenn Sie bei einem Hörereignis den Tief- und
Mitteltonbereich ausblenden, wird das, was übrig bleibt, als sehr
leise empfunden. Um im Hörbereich den subjektiven Eindruck der doppelten
Lautstärke entstehen zu lassen, muss jedoch die Verstärkerleistung
verzehnfacht werden. Wir stellen also den Verstärkungsfaktor, auch
wenn bei Hörschallereignissen gelten, auf den Faktor 30.
Am Ausgang des Mora-Gerätes wird in die Becherelektrode eine Neutralampulle,
ein Röhrchen mit unarzeilichen Globuli oder ein 30-ml-Fläschen
mit frischem Wasser gegeben. Sie könnten die Schwingung aber auch
auf einen weiteren Orgonstrahler leiten, der die Frequenz nochmals "aufpept"
und auf den Plexus solaris des Empfänger abstrahlt.
Doch Vorsicht! Bedenken Sie bei eigenen Versuchen, dass zumindest
das Mora-Standard II/III die Orgonfrequenzen und ihre Oberwellen, welche
oberhalb von 40 Kilohertz liegen, nur verfälscht infolge von Phasenverschiebungen
wiedergeben kann.
Bessere Karten haben da die Besitzer von Mora- und Bicomgeräten
der neuesten Generation: Die Geräte können "Frequenzfenster"
innerhalb 150 Kilohertz öffnen. Mehr noch: Der Übertragungsbereich
der Geräte geht bis hinauf in den Megahertzbereich ohne Phasenverschiebungen
bzw. Verzerrungen. Für eine bessere Nutzung dieser zweiten Möglichkeit
wären also eher der Bicom-"User" oder "Neu-Morianer" in der Lage.
Orgon "pur"
Selbstverständlich sind auch ohne Zusatzgeräte ausreichend
Möglichkeiten zum Einstieg in die Orgon-Therapie möglich. Zum
Beispiel:
1. Das oben erwähnte Einstrahlen von Therapiefrequenzen in ein
10%iges Wasser-Ethanol-Gemisch, sei es direkt aus dem Potenzierer, aus
dem Potenzierer über den Orgonstrahler oder aus "Hochenergie-Ampullen"
über den Strahler. Außerdem - und das kann für einen Anfang
vollkmmen ausreichend sein - können erst Übertragungen mit den
jedem Orgonstrahler beiliegenden zehn "Bio-Aktiv-Transmitter und Test-Ampullen"
(01 RL Stoffwechsel * 02 HH Entgiftung alt * 03 Entgiftung neu * 04 Anti-Rheuma
* 05 Anti-Krankheitserreger [Bakterien] * 06 Anti-Krankheitserreger [Viren]
* 07 Anti-Radioaktivität * 08 Anti-Dorenergie * 09 Anti-Umweltgifte
* 10 Orgon-Energie) schon wirkungsvoll ausprobiert werden. Beispiel: In
der Transmitter-Ampulle "07 Anti-Radioaktivität" befinden sich die
Gegenschwingungen sämtlicher bekannter technischer radioaktiver Materialien
PLUS Nutzschwingungen bestimmter Enzyme usw.
Ich habe diese Ampullen im Laufe der Zeit immer wieder auf Aussagekräftigkeit
an mir selbst getestet: Per vegetativem Regulationstest (VEGA) stellte
ich fest, dass z. B. die Ampulle 05 ansprach (ich hatte da gerade
einen kleinen bakteriellen Infekt); ich stellte diese Ampulle sogleich
in den Ampullenbecher und richtete den Strahler auf mich, währenddessen
ich eine zweite Ampulle 05 per VRT an mir testete: Diese sprach nicht an;
drehte ich jedoch den Strahler von mir weg, sprach sie wieder an... usw.
- Demnach MUSS etwas aus dem Strahler austreten, das dem Vegetativem Regulationstest
"vorgaukelt", die Ampullenschwingungen sei bereits fest incorporiert bzw.
ein Ausgleich sei erfolgt, und zwar mit Vorrang vor der zweiten "unverstärkten"
Ampulle 05.
2. Das nacheinander-Einstrahlen verschiedener Frequenzraten nacheinander
in ein und dasselbe Fläschchen (vor, zwischen und nach den Arbeitsgängen
immer gut schütteln!)
3. Das gleichzeitige Einstrahlen verschiedener Frequenzraten mittels
zweier (oder mehrerer) Strahler in ein Fläschchen. Dieser Vorgang
sollte nur im 120°-Bereich (mindestens 30° Abstand zwischen den
Strahlern) zur Vermeidung gegenseitiger Beeinflussung durchgeführt
werden (also "halbkreisförmig", aber nur im Bereich eines Drittelkreises).
4. Die Verwendung von Fertigarzneimitteln (Phythotheraoeutika, Homöopatika,
Organtherapeutika) im Ampullenbecher des Strahlers zur Bestrahlung von
Körperarealen bzw. zur Frequenzeingabe in Salben, Tropfenpräparate
usw. Vorsicht: Messen Sie immer am Ende der Übertragung das Quellenpräparat,
das durch den Transfer bei dieser Methode an Wirksamkeit verlieren kann,
die sich im vollen Umfang bisweilen (je nach Präparat) auch nicht
durch intensives Schütteln regenerieren lässt. In diesem
Fall vernichte man das Quellenpräparat, um spätere Fehlbehandlungen
zu vermeiden.
5. Die "Eigenblutbehandlung":
a) Zwischen Strahlerspitze und Fläschchen mit der Neutralsubstanz
wird ein Zellstofftupfer oder Lösch-/Stärkepapier mit einem Blutstropfen
des Probanden positioniert; im Ampullenbecher befinden sich die zehn Bio-Aktiv-Ampullen,
oder besser: eine Ampulle mit isotonischer Kochsalzlösung, in die
zuvor die zehn Bio-Aktiv-Ampullen gleichzeitig eingestrahlt wurden (Methode
Arno Herbert).
b) Besagter Tupfer wird statt der Kristalle in die abschraubbare Spitze
des Strahlers gegeben, eine Ampulle NaCl 0,9% sieben Minuten bestrahlt
und diese dann nach Testung (!) intramuskulär verabreicht. Nach Entfernung
des Tupfers aus der Spitze muss diese unter fließendem Wasser
"entodet" (= befreit von gespeicherten Schwingungen des Blutstropfens)
werden (Methode Jens Schlegel).
c) In den Ampullenbecher des Orgonstrahlers A geben wir die mit den
Bio-Aktiv-Ampullen" imprägnierte Kochsalzampulle; die Spitze
des Strahlers A ist in den Ampullenbecher des Strahlers B gerichtet; dort
befindet sich auch ein Teströhrchen mit Patientenblut (oder ein Tupfer
mit einem Tropfen Blut). Der Strahler B ist wiederum auf den Patienten
gerichtet oder auf ein Fläschchen mit reinem frischem Wasser (eigene
Methode).
Theoretisch wäre diese Konstellation (unter Wirkungsabschwächung)
mit nur einem Strahler möglich: Blut und Bio-Aktiv-"Kopie" werden
in ein und denselben Ampullenbecher gegeben. Da das Blut durch die "Potenzierung"
des Strahlers eines Effekt ähnlich des homöopathischen Umkehreffekts
erfährt, könnten auch andere Körpersekrete, -exsudate usw.
zur Verwendung im Orgonstrahler nach Art einer Autonosode herangezogen
werden.
Beispiel: Während der Untersuchung eines Patienten mittels
oben erwähntem Minignost-Gerätes schlug eine vor Jahren mittels
Mora-Gerät erstellte Ulcus-Cruris-Nosode an (JA-Aussage). Er litt
also an einem Unterschenkelgeschwür.
Unser Versuch: Wir machten einen Abstrich (steril!) der Wunde,
füllten das Produkt in ein Teströhrchen und legten kieses gemäß
Punkt 3c in den Ampullenbecher B. Die Strahlerspitze B richteten wir aus
ca. 50 Zentimetern Abstand auf das Geschwür. Während die Bestrahlung
lief, führte ich immer wieder Messungen am Patienten mit Minignost
und Ulcus-cruris-Nosode durch: Bereits nach wenigen Minuten ließen
sich Messabweichungen (bei konstantem Leerwert!) erkennen, die Differenz
zwischen Lehrwert und Nosode verringerte sich zusehends, bis nach etwa
acht Minuten beide Werte identisch waren.
Interpretationsversuch: Zwar war nach jenen acht Minuten das
Unterschenkelgeschwür nicht abgeheilt, doch war die "Störungsfrequenz"
neutralisiert; der Organismus wird sich nun mit Hilfe seiner Selbstheilungskräfte,
deren Blockade jetzt aufgelöst war, selbst helfen können; dauerhaft
aber nur, wenn die Ursache der Blockade gefunden und beseitigt werden kann.
Das Unterschenkelgeschwür ist lediglich Ausdruck, nicht jedoch Ursache
einer Blockade, kann aber im Laufe der Zeit weitere Blockaden verursachen,
die dann weitere eigene Symptome zu produzieren imstande sind. - Die Abweichung
der Dauer zwischen der "Schnellregulation" des unter 1. beschriebenen Selbstversuches
und Acht-Minuten-Regulation erkläre ich mir mit Gewicht einer Erkrankung.
Die Individualfrequenz
Eine weitere interessante Möglichkeit bietet sich für den
Anwender des Schwingungspotenzierers: Sollte einmal unter den angegebenen
Frequenzraten nicht die "Schlüsselrate" zu finden sein, dann stellen
Sie sich einfach die passende Rate her!
Für den Pendelkundigen ist es einfacher, wir jedoch, mit dem Minignost-Gerät,
brauchen ein wenig länger:
Der Potenzierer wird mit der Kupferplatte verbunden, die Kupferplatte
mit der Handelektrode. Alle Potentiometer werden auf die Einstellung "10"
gedreht. Maximal 77 Einzelmessungen sind nun an All 1 nötig, um eine
Individualrate zu finden. Wir nehmen wieder einen "Leerwert" von 70 Ts
an.
Wir verbinden alles wie angegeben und messen; sollte der Messwert
wieder 70 ergeben, drehen wir das Potentiometer Nr. 7 von "10" auf
"9" und messen wieder. Sollte der Wert wieder 70 sein, drehen wir von "9"
auf "8", messen an All 1 usw.
Bei der Potentiometereinstellung, bei der der Minignostzeiger unter
70 Ts bleibt, halten wir ein, belassen das Potentiometer
Nr. 7 in der Stellung und verfahren mit dem Potentiometer Nr. 6 genauso;
immer weiter, bis auch die Einstellung des Potentiometers Nr. 1 gefunden
ist.
Angenommen, wir haben die folgenden Einstellungen herausbekommen:
Potentiometer Nr. 7 = 8
Potentiometer Nr. 6 = 5
Potentiometer Nr. 5 = 8
Potentiometer Nr. 4 = 4
Potentiometer Nr. 3 = 4
Potentiometer Nr. 2 = 3
Potentiometer Nr. 1 = 4.
Wir entwickeln die Rate also von hinten, lesen sie aber von vorne und
bezeichnen sie mit 4-3-4-4-8-5-8. Manchmal finden wir Übereinstimmungen
im Ratenverzeichnis, in diesem Fall ist das die Rate für "Sucht nach
Süßigkeiten"; unser Patient wird also Probleme mit seinem Essverhalten
haben.
Anders als bei dem Copenschen System der Substraktionsmethode müssen
wir keine Differenz ermitteln, sondern könnten jetzt den Patienten
mit dieser Rate direkt behandeln (statt der Handelektrode wird der Orgonstrahler
mit der Kupferplatte verbunden [= der leere Ampullenbecher auf die Kupferplatte
gestellt] und etwa 20 Minuten auf den Patienten gerichtet) oder die Schwingung
in ein Fläschchen mit Neutralflüssigkeit einstrahlen und dem
Patienten anempfehlen, dreimal täglich 10 Tropfen einzunehmen und
zusätzlich bei "akuter Lust auf Süßes" jeweils 10 Tropfen
zu nehmen.
Mittels Minignost können wir sofort nach Bestrahlung feststellen,
ob die Blockade gelöst ist: Wenn ja, muss der Anzeigewert des
wieder mit dem Potenzierer verbundenen Minignost identisch sein mit dem
Leerwert. Wenn nicht, sollte die Bestrahlung nochmals wiederholt werden.
Interessant auch folgendes: Gleich im Anschluss nach Auflösung
der Blockade suchen wir erneut eine Individualrate, lösen auch diese
auf usw., bis der Patient total frei von Blockaden ist.
Bisweilen haben wir bei der Messung auch das Phänomen, dass
bei den Potentiometer Nr. 6 bis Nr. 1 weder "9" noch "8" usw. bis "0" als
zutreffend angezeigt wird; hier drehen wir dann das betreffende Potentiometer
zurück auf "10" und gehen zum nächsten über. Selbstverständlich
ist das Verfahren, Messungen und anschließende Blockadenlösungen
vorzunehmen, eine zeitraubende Angelegenheit, die deshalb bislang vorwiegend
in privaten selbsthilfegruppen zum Einsatz kamen, nicht aber in jeder professionellen
Praxis Eingang finden kann. Und so ermutigte ich den Hersteller vor geraumer
Zeit, eine Art eigenständige Verstärkung zu entwickeln, mit der
es möglich wird, eine Blockadenlösung und/oder eine Behandlung
im Sekunden- bis 2-Minuten-Bereich durchzuführen, ähnlich Copens
"10-Second-Timer". Wir dürfen gespannt sein. Bis es jedoch soweit
ist, behelfen wir uns, auch wenn die volle Abstimmung aufeinander fehlt,
mit dem Mora-Gerät (siehe oben).
Ausblick
Möglicherweise wundern Sie sich, dass bisher recht wenig über
die Indikationsbandbreite gesagt wurde. Das hat seine Begründung in
folgendem:
a) Ich berichte hier nicht über ein vollends erforschtes Gebiet,
das ich selbst noch "eben mal" überprüft habe und Ihnen als Therapeuten
wärmsten zur Nachmachung empfehle. Im Gegenteil: Ich sage ganz deutlich,
dass Ihnen niemand die Verantwortung am Stattfinden oder Nicht-Stattfinden
einer Heilung abnehmen kann. Und weil das so ist, verwende ich neue Methoden
niemals als Ersatz für Bewährtes, sondern zunächst immer
(bis auf eine Ausnahme, siehe Abschnitt "Versuch 1993") nur als Sekundärmaßnahme.
- Von Herstellerangaben streiche ich - für mich - grundsätzlich
die "Hyperindikationen" und bin froh, wenn ein Gerät oder eine Methode
sich erst einmal bei einer der vielen "Alltagsindikationen" bewährt
hat.
b) Dieser Aufsatz ist nur als Zwischenbilanz - vielleicht nur als erste
Bestandsaufnahme - zur Gebrauchstechnik zu sehen.
c) Ich habe keinen "Beratervertrag" und bin weder "verwandt noch verschwägert"
mit einem Hersteller. Ich verbürge mich auch nicht für irgendwelche
Herstellerangaben.
Dennoch kann eines ziemlich sicher festgehalten werden: Spezifische
und unspezifische Aufgaben zur Blockadenlösung scheint die Orgonkombination
bei einen Großteil der Probanden erfüllt zu haben. - Das allein
qualifiziert den Orgonstrahler und den Orgon-Schwinungspotenzierer, bei
der Suche nach der "Medizin des dritten Jahrtausends" (Zitat aus der Werbekampagne
eines anderen Herstellers) weiterhin im Rennen zu bleiben. Obwohl das so
sein mag, werden wir den Schwingungspotenzierer in der Praxis weiterhin
eher zur vergleichenden Diagnostik heranziehen: Gerade die "Nosodenabteilung"
des Potenzierers ist für uns als platz- und kostensparende Alternative
wichtig. Je nach Bedarf können wir aus der anliegenden "Urschwingung"
bzw. Rate mit dem Mora-Gerät tiefe, mittlere oder hohe Frequenzanteile
"herausschneiden", um sie dann wie homöopathischen Potenzen zu behandeln
(Mora-Standard-Frequenzfilter etwa für die Bereiche Urtinktur; D 6;
D 8-D 10; D 12; D 15;
D 30-D 60; D 100-D 400). Der Nachteil für den klassischen Homöopathen
liegt darin, dass sich der Frequenzanteil nicht auf einen Dezimalpunkt
genau identifizieren lässt; es lässt sich jedoch die
Tendenz zu einem der genannten Potenzbereiche erkennen, die dann - durch
die Therapeutenerfahrung aufgefüllt - ein entsprechendes z. B. Staufen-.
oder DHU-Nosodenpräparat in entsprechender Potenz zu verordnen ermöglicht.
Mittlerweile können wir uns so auf die Raten verlassen, dass
wir oftmals nur noch die Rate des Potenziers als Referenzwert heranziehen
und auf gleichzeitiges Testen "herkömmlicher" Nosoden verzichten können;
eine erfolgreiche Therapie mit "herkömmlicher" Homöopathie ist
aufgrund der Ratendiagnostik möglich.
Die Ratendiagnostik per D-Methode ist andererseits für absolute
Anfänger weniger geeignet, da sich erst das berühmte Gefühl,
der "Riecher" für Unschlüssigkeiten oder Fehlmessungen eingestellt
haben muss: Aus einem guten Diagnostiker macht erst die Erfahrung
und der wache Umgang mit ihr einen sehr guten Diagnostiker. Er muss
sich auch nach Jahren noch an "merk"würdige Konstellationen anderer
Kasiusitiken erinnern und dies auch verwerten können.
An einem hat sich nie etwas geändert: Jeder Therapeut, der vollkommen
neue Wege beschreiten möchte, benötigt solidestes Basiswissen,
von dem er nie "abheben" darf, sondern auf das er aufbauen muss. Umgekehrt
funktioniert es in den seltensten Fällen.
In der Zukunft müssen wir alle, Heilpraktiker wie Ärzte,
versuchen, immer weiter zu vereinfachen. Das geht am besten, wenn
u. a. Außenseiterlösungen wie die D-Methode unvoreingenommen,
aber auch sehr kritisch betrachtet und wenn geeignete Nachweismethoden
(z. B. könnten sich verschiedene Außenseitermethoden gegenseitig
überprüfen; es gibt ja auch Gleichungen mit zwei Unbekannten)
ersonnen werden: Es wäre doch idiotisch, neben eine Flachbatterie
einen Meterstab zu stellen, oder besser, sie zu zermahlen und chemisch
zu analysieren, um herauszufinden, mit wieviel Milliampere sie bestückt
ist (war).
- Diagnostik muss einfacher und preiswerter werden. Möglicherweise
sind wir auf dem (oder besser: einem) richtigen Weg.
Versuch 1993
Im Winter 92/93 beschloss ich, zusammen mit einigen ausgesuchten
Pollen-Multi-Allergikern, die bislang nicht viel Nutzen ziehen konnten
aus schul- und alternativmedizinischen Methoden, über die Saison 1993
ausschließlich die "Allergie-Raten" des Schwingungspotenzierers zu
benutzen, die per Orgonstrahler auf 0,9%ige NaCl-Ampullen übertragen
waren.
Die "allergischen Spitzen" der zehn Patienten lagen erfahrungsgemäß
zwischen Ende Februar (Haselnuss) bis Ende Juli.
Wir starteten unsere Behandlungsreihe Mitte januar in Sitzungen mit
etwa dreiwöchigem Abstand und reduzierten das Intervall ab Ende April
auf zwei Wochen, da ab Mitte Mai bei allen Probanden mit verstärkten
Symptomen zu rechnen war. Mitte Juli wurde die Behandlungsreihe abgebrochen,
um im September eine Bestandsaufnahme zu tätigen.
Identische Behandlungsschema bei allen Patienten: Die aktuellen (auf
Ampullen übertragenen) "Allergie-Raten" wurden in jeder Sitzung per
Minignost-Gerät ausgetestet. Die Spenderampullen wurden in den Eingangsbecher
des Mora-Gerätes
(Einstellung A) gegeben. Wiederrum per Minignost wurde der richtige
Verstärkungsfaktor gewählt. Dann wurden 50 Einheiten sowohl per
Handelektrode auf den Patienten als auch auf ein 30-ml-Fläschchen
mit reinem Leitungswasser (2. Becherelektrode) gegeben.
Das Leitungswasser sollte bis zur nächsten Sitzung täglich
konsumiert werden (2x10 Tr); später wurde das Wasserfläschchen
bei drei Patienten durch große (handelsübliche) Wasserflachen
mit wenig Kohlensäure ersetzt ("Quintus"-Quellwasser, 1,5 Liter-Klarglas-Flaschen),
da die Tropfendosis augenscheinlich nicht ausreichte (neue Dosierung: 2x50
ml).
Die im September 1993 dann überprüften Patienten-Strichlisten
der Tage mit leichten bis mittleren Symptomen (keine so starken, wie sie
bis dahin trotz verschiedener anderer Behandlungsmethoden "gewohnt" waren)
geben durchaus Anlass zum Weitermachen: durchschnittlich 5 Tage ohne
Ausfall der Arbeitsfähigkeit bzw. Fernbleiben der Schule!
Wir machen weiter!
Literatur
Brügemann (Hrsg.): Bioresonanz- und Multiresonanz-Therapie
(BRT), Heidelberg 1990
Copen: Electronic Medicine 2. Aufl., Dane Hill 1982
Copen: Elektronisch-Homöopathische Medizin, Dane
Hill 1981
Copen: Healing by Biomagnetism. 5. Aufl., Dane Hill 1990
Copen: Negative Green. Dane Hill 1975
Copen: Radiobiology-Therapy. 4. Aufl., Dane Hill 1989
Dankwardt: Betrachtung der Grundlagen der Funktionellen
Medizin unter holistischen Denkansätzen des Altertums, Magazin für
Funktionelle Medizin 1/92
Dittmer: Die D-Methode - Radiästhesie ohne Pendel
und Wünschelrute, Naturheilpraxis 4/90 Glassmann/Rocholl: Vademecum
der Bio-Elektronschen Regulationsdiagnostik und Therapie... Schiltach,
o. J.
Langrder: Von der biologischen zur biophysikalischen
Medizin (in 19 Briefen), Heidelberg 1985
Morell: MORA-Therapie. Heidelberg 1987
N. N.: Bioenergie statt Pillen und Chemie. Colmberg 1992
N. N.: Bioenergie - eine echte Alternative. Regensburg
1993
Neuhoeffer: Impuls- und Lithotherapie. 2. Aufl.,
Nieby 1990
van Ogtrop: Geist formt Körper. Nieby 1992
Powell: Healing by Auto-Induction. Brantridge Forest
o. J.
Rasche: Mora - Einstieg in die elektronische Hemoöpathie
- nach einem Vortrag. Friesenheim 1989
Equipment:
Orgon-Strahler/-potenzierer: Bio-Aktiv-Produkte, Birkenstraße
9, 91598 Colmberg
Minignost: wird neuerdings nicht mehr hergestellt; Alternative:
SVESA 1015, SVESA GmbH, Oetztaler Str. 7, 81373 München
Dieser Aufsatz erschien 1994 in der Zeitschrift Naturheilpraxis
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