MKÜ
Manuelle Kraftübertragung
von Hans Otfried Dittmer
Spräche man bei der Manuellen Kraftübertragung von "Handauflegen", so träfe das irgendwie den Vorgang. Da jedoch der Begriff "Handauflegen" biblisch überfrachtet ist, ergäbe sich gleichzeitig eine maßlose Übertreibung, denn mit der Manuellen Kraftübertragung (i.f. MKÜ) sind allenfalls "kleine Wunder" möglich.
Das Wirkprinzip ist leicht erklärt: Derjenige, der Energien "übrig"
hat, gibt sie demjenigen, der davon zu wenig besitzt, und zwar mittels
der Hände des Spenders. Und damit keiner der Beteiligten Schaden nimmt,
kann der Vorgang ohne Kenntnis spezieller Körperpunkte mit einem elektronischen
Gerät überprüft werden, und das immer wieder leicht reproduzierbar.
Bevor wir jedoch auf die Technik zu sprechen kommen, einige Grundlagen:
Der Austausch von Körperenergien ist einer der ältesten Gebräuche
der Menschheit: Der im Alter immer mehr Kräfte verlierende König
David schlief bei der jungen und vitalen Abischag von Schunem (oder Sunam:
abgeleitet davon ist der "Sunamitismus"), um von ihren Energien partizipieren
zu können (1. Könige 1, 1-4). Je jünger der Energielieferant
ist, desto eher kann er das "Geben" kompensieren, und desto mehr Energie
kann der Annehmende empfangen. Mit Sicherheit ist das in unserer Zeit auch
so, wenn sich alternde Menschen mit einem sehr viel jüngeren Partner
schmücken: Sie bekommen durch körperliche Zweisamkeit ein wenig
Jugend frei Haus geliefert.
Anders herum kann der jugendliche Part einer solchen Verbindung schneller
altern, wenn seine Vitalität durch belastende Ereignisse (Krankheit,
Unfall, psychische Veränderungen etc.) brüchig wird, so dass
die ständige Energieabgabe sich kräftezehrend auswirken kann.
Der Energieausgleich in Partnerschaften durch sexuelle Aktivität
ist hinreichend bekannt. War man bis vor einigen Jahren der Meinung, dass
allein der Orgasmus "irgendetwas im Kopf zurechtrückte", so weiß
man heute, dass die Körperberührungen einen nicht zu unterschätzenden
Anteil am Ausgleich hat; gewissermaßen werden die zur Verfügung
stehenden Energiepools beider Partner zusammengeworfen und zu je gleichen
Teilen zurückgegeben. Es werden also - im wahrsten Sinne des Wortes
- Freud und Leid geteilt. In einseitigen Beziehungen kann das nicht funktionieren,
wenn nicht beide Partner bereit sind, gleichmäßig ihren Energiepool
zur Verfügung zu stellen: Wenn einer nur nimmt, der andere nur gibt,
kommt eine Art "Vampirismus" zustande. Derartige Partnerschaften haben
meist keinen Bestand und/oder arten in Quälerei aus.
Im Lauf der Jahrtausende hat die Übertragung von Körper-
und Geistesenergien wie kaum ein anderer Themenbereich die verschiedensten
Kulturkreise berührt.
In diesem Zusammenhang denken wir an Kannibalismus, spirituelle und
Liebesrituale, Religionen usw.
Schon früh, also bereits zu König Davids Zeiten (etwa 1000
v. Chr.), hat man sich Gedanken gemacht, wie die Übertragung von Energien
nutzbar gemacht werden kann zur Heilung und Linderung von Krankheiten.
Später dann, zur Zeit Jesu, war es für viele "Berufene" regelrecht
Mode, durch die Lande zu ziehen und Heilerdienste anzubieten. Und einer
davon war Jesus Christus, der - dürfen wir den Bibelautoren glauben
- die Manuelle Kraftübertragung zur absoluten Perfektion vervollkommnete.
Im Abendmahl lebt übrigens die Regel der Energieübertragung im
spirituellen Bereich weiter. Mit dem Mesmerismus erlebten z. T. längst
vergessene Techniken der Energieübertragung eine regelrechte Renaissance.
Es wurden sogar die Kirchen aufmerksam (die es eigentlich besser wissen
mussten) und erklärten diese "Praktiken" für reinen Okkultismus.
In der Volksheilkunde lebte das "Handauflegen" weiter. So legt noch
heute eine Mutter ihrem fiebernden Sprössling die auf die Stirne,
nicht nur zur Kühlung, sondern um Nähe zu zeigen, aber auch um
- instinktiv - gesunde Schwingungsmuster zu übermitteln. "Imprägnation"
ist ein weiteres Stichwort in diesem Zusammenhang: Beispielsweise steigen
Gesunde in eine Wanne mit Wasser, "imprägnieren" das Wasser gewissermaßen
mit Vitalität und machen dann den Platz frei, um einem Kranken Gelegenheit
zu geben, in diesem Wasser zu baden. Varianten: Der gesunde Energiespender
gibt seine getragene Unterwäsche an den Kranken weiter. Dem Kranken
oder Schwachen gibt es Kraft, in dem noch warmen Bett eines Gesunden zu
schlafen. Bei beginnenden Halsentzündungen soll der Strumpf von der
Herzseite (also der linke) des Gesunden nachts um den Hals getragen werden.
Immer wieder wird in der Literatur gesagt, dass größtmögliche
Effekte nur dann möglich sind (und ich kann das durch unsere Versuche
bestätigen), wenn Gebender und Nehmender verschiedgeschlechtlich sind.
Es gibt jedoch auch einfache Möglichkeiten, diese Tatsache zu kompensieren
und weitgehend gleiche Ergebnisse per MKÜ am gleichgeschlechtlichen
Probanden zu erzielen. Dazu aber später mehr.
Versuchsanordnung
Zur Messung der vorhandenen Energien benutzen wir einen Kindling Nervenpunkt-Detektor
3, ein älteres Gerät, welches noch mit Röhren teilbestückt
ist. Seine Messskala reicht von 0 bis 100. Der linke Bereich (0 bis
50) ist dem Vagus zugeordnet, der rechte (50 bis 100) dem Sympathicus.
Optimal wäre ein Wert von exakt 50 Teilstrichen. Als Normalwerte
gelten jedoch alle Werte zwischen 40 und 60 (gemessen mit Silber-Elektrode).
Meiner Erfahrung nach kann jedoch ein Wert von z. B. 43 genauso "unnormal"
sein, wie ein Wert von 65 noch im individuellen Normbereich liegen kann.
Hier sollte man sich ganz auf seine Diagnose stützen.
Gemessen wird über silberne Stab-Handelektroden zunächst
der Wert des Therapeuten, dann der des Patienten. Wichtig ist bei effektiver
MKÜ, dass beide Werte nicht im gleichen Bereich liegen dürfen;
die müssen getrennt sein durch den Mittelstrich, der bei 50 Teilstrichen
liegt. Andernfalls können beim Therapeuten wie beim Patienten unangenehme
Begleiterscheinungen auftreten.
Für den weiteren Verlauf nehmen wir einmal an, der Patient zeigt
einen Wert von 35, der Therapeut bringt es jedoch auf 55 Teilstriche.
Indikationen
Der Patientenwert von 35 deutet stark auf den Symptomenkomplex "Vegetative
Dystonie" (fälschlicherweise wird die Vegetative Dystonie oft als
Diagnose angegeben, obwohl sie nur Syndrom für z. B. psychische Alterationen
oder Neurosen ist; ähnlich, als wenn Husten als Diagnose bei einem
Bronchialkarzinom angegeben wird): Der Patient wird über Schlaflosigkeit,
innere Unruhe, Kraftlosigkeit, Verzweiflung, Herzklopfen, vielleicht Kopfschmerzen
und ständige leichte Übelkeit sowie "gebremste" Mitteilsamkeit
nach außen klagen. Ein Patientenwert von 35 kann aber auch auf mangelnde
Abwehrleistung des Organismus und viele Erkrankungen mit Endung "-ose"
deuten, wobei nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden kann,
ob die "-osen" nicht erst auf dem Boden der vegetativen Labilität
gedeihen konnten.
Und genau das sind die von uns untersuchten Haupteinsatzgebiete; degenerative
Erkrankungen, Schwäche des Immunsystems, Neurosen und psychische Veränderungen.
Da diese Indikationen gewissermaßen auf eine "höhere Ebene"
hinweisen, sollte zum Einfließenlassen von Energie bei der MKÜ
darauf geachtet werden, dass der Einlass durch Organismus auf
ebenso hoher Ebene vonstatten geht. Was böte sich da besseres an,
als die Nutzung der Energiezentren, der Chakren?
Die Chakren
Die sieben Hauptchakren (Energiezentren nach der indischen Traditionsmedizin)
regulieren die Energiekreisläufe innerhalb ihres jeweiligen Bereiches.
Durch negative Gefühle (Hass, Einsamkeit, Starrsinn, Egoismus
etc.) schließen sich diese Energiezentren und versagen nach und nach
ihren Dienst. Gesundheitliche Störungen, körperliche und/oder
geistige, sind die Folge. Dagegen öffnen sich die Chakren bei positiven
Gedanken (Liebe, Freude etc.): Einem frisch verliebten Menschen wird oft
nachgesagt, er lebe auf; gesundheitliche Probleme können "ganz von
allein" verschwinden.
Für die MKÜ relevant sind das Stirnchakra (Affinität
zum unwillkürlichen Nervensystem, Regulation von z. B. Schilddrüse,
Nebenschilddrüse, Hypophyse, Klein- und Zwischenhirn, Medulla oblongata,
Hypothalamus), auch das "Dritte Auge" genannt, und das Scheitelchakra (Affinität
zum willkürlichen Nervensystem, Regulation der Organe des Stirnchakras
sowie Epiphyse, mit Einfluss auf das Großhirn).
Der Sitz des Scheitelchakras ist in der Mitte des Kopfes, zwischen
den Gehörgängen, und das Stirnchakra liegt etwa 2,5 bis 3 cm
über der Nasenwurzel und 3 bis 3,5 cm hinter der Stirn.
Für die MKÜ werden beide Chakren gleichzeitig angesprochen.
Die Technik
Wir nehmen jetzt wieder den oben angegebenen fiktiven Wert von 35 Teilstrichen
beim Patienten und 55 Teilstrichen beim Therapeuten.
Der Therapeut nähert sich dem auf einem hölzernen (!) Stuhl
sitzenden Patienten von hinten. Direkt hinter der Stuhllehne bleibt er
stehen und bittet den Patienten, die Augen zu schließen. Nun umgreift
er den Kopf des Patienten folgendermaßen: Beide Hände werden
auf die Stirn gelegt, wobei die Augenbrauen etwa zwischen Ring- und kleinem
Finger liegen sollten. Die Mittelfinger dürfen sich nicht berühren,
es sollte eine Distanz von etwa 5 Millimetern dazwischen liegen. Die Daumen
greifen über den Scheitel (etwa oberhalb der Gehörgänge)
und dürfen sich (z. B. bei Kindern) ebenfalls nicht berühren.
Die Griffstärke sollte so sein wie bei einem gutsitzenden Hut,
auf keinen Fall zu "sanft", damit die Hände während der MKÜ
ganz gewiss nicht verrutschen.
Nun wird der Kopf etwas nach hinten geneigt, so dass er bequem
etwa in der Höhe des Plexus solaris am Bauch des Therapeuten ruht.
Und nun kommt es drauf an: Bis hierher passiert noch gar nichts. Wenn
Sie noch einmal abbrechen wollen, können Sie es bis zu dieser Stelle
tun.
Wenn Sie jedoch beginnen wollen, Energie fließen zu lassen, dann
beginnen Sie jetzt.
Methode A
Der Therapeut weist den Patienten an, sich bei geschlossenen Augen ganz
auf den Empfang von Lebenskraft zu konzentrieren. Dann schließt der
Behandler die Augen und konzentriert sich massiv auf den einsetzenden Energiestrom,
z. B. mit dem sich immer wiederholenden Gedanken: "Kraft, fließe,
fließe, fließe, ...".
Nach etwa 30 bis 60 Sekunden ist der Vorgang abgeschlossen, und es
kann eine Kontrollmessung durchgeführt werden. Als typisches Ergebnis
nehmen wir einmal an, dass nun der Patient bei knapp über 40
Teilstrichen liegt, der Behandler jedoch bei etwa 50. Und hier zeigt sich
der Nachteil der Methode A: Dem Behandler wird zuviel Energie entzogen.
Zwar macht sich das nicht gleich bemerkbar, aber der Therapeut wird, nachdem
der letzte Patient die Sprechstunde verlassen hat, längere Ruhezeiten
beanspruchen müssen für seine persönliche Regeneration.
Meiner Meinung nach sollte die Methode A nur zum erlernen des Behandlungsablaufs
dienen, möglichst mit dem eigenen Ehepartner als Probanden, da hier
das Energiegefälle im allgemeinen (bei "guter" Partnerschaft) nicht
so groß ist. Die Methode A bringt optimale Ergebnisse nur beim andersgeschlechtlichen
Patienten.
Methode B
Die Methode B hat einen fast identischen Verlauf, bis auf einen kleinen
Unterschied mit verblüffender, ja, fast unglaublicher Wirkung: Die
Vorbereitungen sind die gleichen, der Patient wird ebenfalls angewiesen,
die Augen zu schließen. Der Therapeut konzentriert sich ebenfalls
und wiederholt im Gedanken: "Gib ihm (Anm.: dem Patienten) Kraft, lass
deine Energie fließen, hilf ihm..." - Wieder 30 bis 60 Sekunden lang.
Bei der Kontrollmessung wird sich ein Patientenwert von über 40
Teilstrichen eingestellt haben, aber der Behandler hat immer noch seinen
Ausgangswert, möglicherweise auch zwei bis drei Teilstriche mehr.
Was ist passiert?
Ich kann es mir nur so erklären, dass bei der Formulierung
in der Methode B eine Art von kosmischem Energiepool angezapft wird (was
spielt es für eine Rolle, ob "kosmische" oder "göttliche" Energie:
Je nach Standort des Betrachters eine ziemlich überflüssige Definition).
Der Behandler ist Antenne und Katalysator gleichzeitig. Unter Schonung
seiner eigenen Körperkräfte empfängt und leitet er "andere"
Energien weiter.
Nur die Methode B erlaubt eine annähernd gleichgute MKÜ beim
gleichgeschlechtlichen Patienten.
Empfindungen
Der Patient: Es werden mir immer wieder Empfindungen während der
MKÜ seitens der Patienten berichtet, die je nach Sensibilität
bzw. Sensitivität stärker oder schwächer sind. Das geht
von einem Wärmegefühl des Kopfes über Wärmeempfindungen
mit einem behaglichen "Ziehen" im ganzen Körper, über generalisiertes
Kribbeln bis hin zu Helligkeitsempfindungen (z. T. "Lichtblitze") bei geschlossenen
Augen. Nach der MKÜ sehe ich bei verschiedenen ein verwirrtes Gesicht,
manchem entringt sich ein spontanes, kurzes Lachen. Bisher zwei Patientinnen
(mit Neurosen) brachen in Tränen aus, weinten einige Minuten und waren
anschließend praktisch gesund. Auch bei monatlichen Kontrollen wurde
immer wieder angegeben, dass ihre Angstzustände (samt Nebenerscheinungen)
nicht wieder aufgetaucht seien.
Der Therapeut: Während der MKÜ habe ich regelmäßig
das Gefühl, als rolle eine Woge heran, die dann über mir zusammenschlägt.
Ich weiß dann, das die MKÜ abgeschlossen ist. Das "Wogengefühl"
ist umso stärker, je mehr Energie dem Empfänger fehlt. Einige
wenige Male, bei Patienten, die es bei der vorhergehenden Messung auf weniger
als etwa 25 Teilstriche brachten, war das "Wogengefühl" so intensiv,
dass ich meinte, zerdrückt oder ausgesaugt zu werden. In solchen
Fällen pflege ich heute, mittels MORA-Gerät (Handelektroden:
H/D invers, 3,0/30, 20 EH 5/2,5) "vorzuladen" und erst einige Tage später
die MKÜ durchzuführen.
Bei anderen Behandlern, denen ich bisher die MKÜ näherbrachte,
stellten sich mit der Zeit (= nach einiger Übung) ähnliche Empfindungen
ein.
Spezielle MKÜ-Eignung
Als Eignungskriterien schlage ich folgende vor: Der Therapeut sollte
gesund, vital, optimistisch, von der MKÜ überzeugt sein; letzteres
fällt vor allem zu Beginn, daher sollte zunächst die Methode
A angewendet werden, die zumindest nicht innerlich vollkommen abgelehnt
werden darf. Der Therapeut sollte weiterhin große Konzentrationsfähigkeit
inne haben (Erfahrung mit Autohypnose, Autogenem Training oder Yoga sind
von Vorteil, aber nicht Bedingung) und keine Hektik ausstrahlen. Die "Innenwelt"
des Behandlers sollte "sauber", sein täglicher Lebensrhythmus harmonisch
sein. Ansonsten sind mir weitere Kriterien nicht bekannt; das heißt,
dass es keine Auswahlkriterien ähnlich der Radiästhesie
(speziell der Rutenfähigkeit) gibt.
Der Patient sollte davon überzeugt sein, dass alles, was
der Behandler tut (also auch die für viele Menschen seltsam anmutende
Praxis der MKÜ), Hand und Fuss hat: Skepsis verschließt
( im wahrsten Sinne des Wortes) den Patienten für die MKÜ. Der
Patient sollte darüber aufgeklärt werden (vorher), dass
die MKÜ nichts mit Übersinnlichem oder besonderen übersinnlichen
Fähigkeiten zu tun hat.
Bei Patienten, die aus Gesundheitsberufen stammen (Schwestern, Krankengymnasten
etc.) habe ich es immer ein bisschen leichter: Ich frage, ob ihnen
schon einmal aufgefallen sei, dass sie sich an Tagen, an denen sie
30 Patienten den Puls messen oder besonders viele Anwendungen mit Hautkontakt
haben, abends abgespannter fühlen als sonst. Fast jeder wird das bestätigen
können. Ich erkläre dann, dass sie an solchen Tagen besonders
viel von der eigene Körperenergie abgegeben haben, und dass ich
jetzt etwas ähnliches mit ihnen vorhabe. Das nimmt dem Vorgang das
Mystische oder Okkulte, was viele doch abstößt.
MKÜ und Vegatest
Unser übliches Vorgehen im Praxisablauf ist, dass der Patient bei jedem Wiederholungsbesuch zunächst über die Vegatestmethode (+ Vegameditest-Organtest) kontrolliert wird. Sollte ich mich im Verlauf der Sitzung zur MKÜ entschließen, messe ich hinterher nochmals die auffällige Organe: Meist ergibt sich eine medikamentöse Verordnung nur noch für die verbleibende Organkonstellation nötig (und vollkommen ausreichend) ist.
Bedenkenswertes
Auf keinen Fall sollte bei der MKÜ ein gespanntes Patienten-Behandler-Verhältnis
bestehen. Auch sollte der Behandler nicht "überschnappen" und den
Patienten im Glauben lassen, es seien seine persönlichen "übersinnlichen
Kräfte", die bei der MKÜ irgendetwas bewirken. Negative Hintergrundgedanken
müssen ausgeschlossen werden. Es scheinen nämlich subtile Dinge
bei der MKÜ mit einzufließen, deshalb lesen sie nochmals den
Abschnitt Spezielle MKÜ-Eignung.
Die MKÜ darf keinesfalls "übertrieben" werden: Bei Methode
A nur ein- bis zweimal wöchentlich, bei Methode B nicht mehr als einmal
täglich.
Sollten dennoch beim Behandler irgendwelche Gesundheitsstörungen
(ich beobachtete an mir selbst in der Testphase bei bis zu 26 MKÜs
wöchentlich nach etwa fünf Wochen Neigung zu Gastritis mit Pustelbildung
in der Headschen Magenzone, Sinusitis, allergiformes Jucken des gesamten
Rückenbereiches, einzelne kleine oberflächliche Pickelchen an
den Oberschenkeln; der Messwert lag ständig über 60; (nach
Aussetzen der MKÜ bildeten sich alle Störungen unbehandelt [!]
wieder zurück) auftreten, so sollte zunächst ausgesetzt und nach
Abklingen in herabgesetztem Umfang mit der MKÜ behandelt werden.
Literatur
R. Banis, Die Chakras und ihre Bedeutung in der modernen
Medizin, NHK 11/86
Bek/Pullar, Chakra-Energie, München 1985
H.O. Dittmer, Die D-Methode, NHP 4/90
Herbert L. König, Wetterfühligkeit, Feldkräfte,
Wünschelruteneffekt, München 1987
Paul Schmidt, Symphonie der Lebenskräfte, Lennestadt
1986
Willi Schrödter, Grenzwissenschaftliche Versuche,
Freiburg 1960
Anmerkung des Verfassers: Dieser Aufsatz zeigte eine erste kurze Zusammenfassung zum Thema der Manuellen Kraftübertragung. In vielen Rückmeldungen wurde die Praxistauglichkeit bestätigt. Der Aufsatz gilt als Ideengeber für den dritten Band zur D-Methode (erschienen 1998), dessen eine Hälfte sich intensiv mit den Möglichkeiten und Hintergründen der MKÜ auseinandersetzt. Neu überarbeitet hier erhältlich.
Dieser Aufsatz erschien 1992 in der Zeitschrift Naturheilpraxis
Bisher mal aufgerufen.




