Nummer Neun lebt!
Oder: Die "homöopathische 2000-Mittel-Apotheke" auf dem Schreibtisch
von Hans Otfried Dittmer
Fast scheint es ein Kuriosum zu sein, in der heutigen Zeit, der "Pfui-Gerätemedizin-Zeit"
über die Anwendung von "seelenlosen" Maschinen zu berichten. Aber:
Sind biokybernetische Regelkreise denn wirklich so seelenlos, wo sie doch
scheinbar in ein Zwiegespräch mit dem lebenden und fühlenden
Organismus treten können?
Vor einiger Zeit führten wir unter unseren Patienten eine Befragung
durch, ob sie denn "gemischte Gefühle" entwickelten, wenn sie sich
unseren "Geräte-Türmen" gegenübersähen. Die fast einhellige
Meinung war, dass sich anfängliches Unwohlfühlen beim allerersten
Praxisbesuch bereits nach wenigen Minuten legt, wenn bemerkt wird, dass
Geräte nicht anstatt des intensiven Gespräches zwischen Behandler
und Patient eingesetzt werden, sondern zusätzlich, fast spielerisch.
Bei uns gibt es auch keine "Nur-Behandlung", also das Einpferchen des
Patienten in mehr oder weniger enge Kabinen, für 15 bis 30 Minuten
alleingelassen mit der Technik, die kommentarlos von einer Helferin in
Gang gesetzt wurde. Gerätschaften, die dieses bedingen, haben wir
wir nie angeschafft.
Meine Praxishelferinnen (zivil und nicht in "angstweiß" gekleidet!)
sind für das Praxismanagement im "Background" zuständig, für
ein lockeres Gespräch ohne Zeitlimit, z. B. mit dem nervösen
Patienten im Warteraum (über Familie, die Enkel oder das Wetter) usw.
- Sicher, dieses Vorgehen verteuert letztendlich die Einzelsitzung, macht
aber eine Therapie effektiver und kürzer (durchschnittlich nur vier
Praxisbesuche pro Patient und Fall).
Das, worüber ich hier schreibe, ist - nach Patientenmeinung -
also nicht zur gescholtenen Gerätemedizin zu zählen, da sich
niemand hilflos ausgeliefert fühlt und jederzeit Kontakt zum Therapeuten
besteht - und nur zum Therapeuten, denn es stehen auch nicht mehrere Leute
herum, die sich über eine Gerätefunktion unterhalten und von
der Hauptperson, dem Patienten, kaum Notiz nehmen...
Nun aber zum Thema:
Gehe ich vom "Feedback" aus, muss ich annehmen, dass ich
mittlerweile so etwas wie "Stamm-Leser" habe, die ganz gerne meine Themen
aus dem Bereich der unterschiedlichsten Strömungen energetischen Medizin
bzw. Resonanztherapie verfolgen.
Zwar wissen wir, dass diese medizinische Fraktion noch sehr in
den Kinderschuhen steckt, doch ist es immer wieder interessant, Teil-Forschungsergebnisse
über - gleich wie geartete - energetische Techniken oder Hilfsmittel
bzw. Gerätschaften zu erfahren, zumal das "Standardheilverfahren"
der Heilpraktiker, die Homöopathie, den verschiedenartigsten Resonanzverfahren
doch sehr nahe steht. - Mehr noch: Die Homöopathie kann als die Urmutter
der neuzeitlichen "Biokybernetik" bezeichnet werden, da heute klar scheint,
dass bei der Potenzierung von Urstoffen - von Stufe zu Stufe immer
intensiver - elektromagnetische Einflüsse und nicht, wie von "dinglichen
Denkern" noch immer angenommen wird - stoffliche Gegebenheiten therapieentscheidend
sind.
Es wäre ja auch wirklich witzig, wenn jemand einen Tropfen Urtinktur
in einer Badewanne voll Äthanol-Wasser-Gemisch verrühren würde
und behauptete, dieses sei nun ein Heilmittel entsprechend einer homöopathischen
Potenz von etwa D8 oder D9. Richtig ist jedoch, und das lässt
sich mit energetischen Testverfahren vieler Art nachweisen, dass es
sich hier - messbar - immer noch um die Urtinktur handelt, allerdings
um stark verdünnte.
Die wirkliche Dezimalpotenz lässt sich immer nur durch stufenweises
Hinaufpotenzieren erreichen, und nicht, wie mir einmal ein Apotheker sein
"Rezept" zur Kostendämpfung preisgab, indem man - wird in einer Rezeptur
Fucus D4 gefordert - auch einen Tropfen der Urtinktur in die 100-ml-Flasche
plumpsen lassen könne...
Nur aus dem Bewusstsein heraus, dass beim Potenzierungsverfahren
ein "Memoryeffekt" der in jeder Potenzstufe immer wieder neutralen Trägerflüssigkeit
aufgrund elektromagnetischer Einflüsse (z. Zt. wird heftig diskutiert,
ob evtl. das Proton des Wasserstoffatomes für die Speicherung zuständig
ist) ausgenutzt wird, kann das Bemühen einiger Hersteller verstanden
werden, die Grundschwingung eines beliebigen homöopathischen Arzneimittels
elektronisch zu simulieren und mittels komplizierten Filterwerkes auf eine
beliebige Tief-, Mittel- oder Hochpotenz zu bringen, ohne das zeitraubende
Verschütteln von Stufe zu Stufe.
Bei mir persönlich hat es sehr lange gedauert, bis ich bereit
war, zu akzeptieren, dass man Homöopathie vielleicht auf elektronischem
Wege nachstellen kann - hatte es doch schon lange gebraucht, bis ich die
Wirk"mechanismen" der orthodoxen Homöopathie einigermaßen begreifen
konnte.
Eines Tages wollte ich es dann aber wissen und orderte zu Forschungszwecken
ein Gerät mit der ominösen Bezeichnung "Automatic Selector Potentiser
Model ASL/90/9F" (kurz: "ASL 9" oder "Nr.9") aus England.
Das Gerät
Wir haben hier eine Gerätschaft in einem stabilen Holz-Pultgehäuse,
kunstlederbezogen mit Mahagoniseitenteilen, etwa
340 (B) x 315 (T) x 65 (Hv) bzw. 145 (Hv) mm groß.
Im oberen, waagerechten Teil des Pultes finden wir, von links nach
rechts, einen großen weißen Becher (passt wie angegossen
für die meist gebrauchten 100-ml-Flaschen) zur Aufnahme der Neutralsubstanz.
Vor diesem Becher befindet sich eine grüne Anzeigelampe. - In der
Mitte hinten "sitzt" ein kleinerer schwarzer Becher, der zur Aufnahme der
zu bearbeitenden Ursubstanzen Arzneimittel oder Blutröhrchen dient.
Der schwarze Becher besitzt - genauso wie die rechts befindliche "Probenplatte"
- eine orangefarbene Kontrolleuchte.
Die Probenplatte dient dazu, getrocknete Blutmuster auf Filtrierpapier
zu bearbeiten; eine schwere Acrylplatte hält das Filtrierpapier dabei
gerade und flach.
In der Mitte finden wir außerdem zwei Schlitze zur Aufnahme der
"Electronic Encoded Cards", einem ebenso sinnvollen wie preiswerten Speichermedium.
Auf dem abgeschrägten Bedienteil finden wir oben links einen mehrfach
rastenden Schalter für die Potenzbereiche B(asic) =
D 1, X (Dezimalbereich) = D 2 bis D 100, C (entesimal) = C 1 bis 100
MM sowie die Schaltstellungen F 1 bis F 3, welche besonders hohen Potenzierungsschritten
entsprechen (F 1 = 1 MM bis 1 MMM, F 2 = 100 MMM, F 3 = 100 MMM bis 10
kMMMM).
Rechts davon befindet sich der Wahlschalter für den Eingang des
schwarzen Bechers oder der Probenplatte.
Darunter befinden sich drei Wahlschalter, mit denen die bereits gespeicherten
knapp 200 Rezepturen ("Komplexe") abgerufen werden können.
Noch eine Reihe tiefer finden wir vier Wahlschalter, mit deren Hilfe
Zugriff auf die über 2000 gespeicherten Mittel, bestehend aus den
Einzelmitteln, Nosoden, Bach-Blüten, medizinischen Isotopen, Vitaminen,
Schüssler-Salzen, Elementen, Farbfrequenzen mit Schattierungen, Frequenzen
von radioaktivem Fall-out sowie "sonstige" Frequenzen.
Mit sechs Potentiometern und zwei Mehrfachschaltern auf der rechten
Seite des Pultes können sämtliche Potenzen einzeln einreguliert
werden. Schade: Es bestand bei meinem Gerät noch keine Möglichkeit,
auf LM-Potenzen zurückzugreifen.
Weiterhin finden wir auf dem Pult noch eine Codier-/Decodier-Einrichtung
für die Speicherkarten, einen Transfer-Schalter, der es ermöglicht,
die vorgewählte elektronische Information auf eine Neutralsubstanz
zu übertragen, und wir haben dort den "Timer", der mittels Leuchtdiode
anzeigt, dass der Übertragungsvorgang nach fünf Minuten
abgeschlossen ist. In mein Gerät habe ich jedoch bei Bestellung einen
"10-Second-Timer" zusätzlich einbauen lassen, der doch enorm Zeit
spart beim Transfer oder bei der Direktbehandlung über Elektroden.
Schließlich befinden sich noch am senkrechten Frontteil die Ausgänge
für die Direktbehandlung (zwei "Bananen"-Stecker).
Die Möglichkeiten des Gerätes können später noch
ausgebaut werden, z. B. durch Anschluss von größeren Ausgangsbechern
oder eines Spezialmodems, das die volle noch verbleibende Speicherkapazität
des ASL 9 für zusätzlich 7334 Einzelmittel und 803 Rezepturen
nutzbar machen kann.
Modus A: Single Remedy Mode
Über die vier Einzelmittelschalter wird das gewünschte Mittel
eingestellt. Beispielsweise wollen wir Hypericum in einer C 200. Wir schlagen
im mitgelieferten alphabetisch geordneten Buch nach und finden den Code,
der für Hypericum mit 758 angegeben ist. Von links nach rechts werden
die Schalter nun wie folgt eingestellt: Nr. 1 bleibt "blank", also unberücksichtigt,
Nr. 2 auf "7", Nr. 3 auf "5", Nr. 4 auf "8". Nun suchen wir das Potentiometer
auf, welches für die 100er-Centesimalschritte zuständig ist,
und das ist der Drehregler Nr. 5. Wir stellen ihn auf "2" und rasten den
"Isolationsschalter" auf "5" (damit sind alle anderen Drehregler ausgeschaltet,
Fehlbedienung also ausgeschlossen). Nun geben wir eine beliebige Neutralsubstanz
(in einem Glasröhrchen oder -fläschchen - als Einzeldosis oder
bis 100 Gramm - in den weißen Becher, legen den "Transferschalter"
um (das grüne Lämpchen unter dem weißen Becher leuchtet
nun) und starten den Timer.
Nach Ablauf der Transfer-Zeit müsste dann so etwas
wie Hypericum C 200 im weißen Becher entstanden sein. Dazu aber später
mehr.
Modus B: Formulae Mode
In diesem Modus stehen drei Drehschalter zur Verfügung, über
die wir 196 vorprogrammierte "Mischungen" abrufen wollen. Beispielsweise
suchen wir uns aus der mitgelieferten Materia Medica das "Hysteria Remedy"
aus, welches aus den Schwingungen von Magnesium phosphoricum, Kalium phosphoricum,
Kalium bromatum, Zincum und Lobelia besteht. Die Codierung zum Mittelabruf
lautet 116. Von links nach rechts stellen wir die drei Schalter folgendermaßen
ein: Nr. 1 auf "1",
Nr. 2 auf "1", Nr. 3 auf "6". - In der genannten Materia Medica
wird für alle enthaltenen Mittel die gemeinsame Potenz D 6 empfohlen.
Also suchen wir das Potentiometer, welches für die Einer-Dezimalschritte
zuständig ist; dies ist der Drehregler
Nr. 1, den wir auf "6" stellen. Den "Isolationsschalter" stellen wir
ebenfalls auf "1", womit dann die Potenz-Wahlregler Nrn. 2 bis 6 "abgeklemmt"
sind. Zur Übertragung auf eine Neutralsubstanz verfahren wir dann
genauso wie unter "Modus A" beschrieben.
Modus C: Automatic Selector
Ebenso wie der nette Roboter im Spielfilm ("Nummer 5 lebt!") braucht
Nr. 9 in dieser Art der Gerätenutzung ständig "Input": Im Modus
der automatischen Selektion wird ein Muster ("sample" oder "specimen")
des Patienten benötigt, z. B. ein Blutstropfen, ein paar Haare oder
Ausscheidungen. Der Blutstropfen wird auf neutralem Filtrierpapier aufgefangen
und getrocknet und unter den Deckel der Probenplatte verbraucht. Nun gibt
es drei Möglichkeiten, den "Automatic Selector" zu nutzen:
a) Automatische Funktion: Das Blutmuster wird im integrierten
Diskriminator mit den gespeicherten Einzelmittelschwingungen ins Verhältnis
gesetzt und das Similimum binnen Bruchteilen von Sekunden ausgewählt;
der Operator wählt am (links oben befindlichen) Potenzbereichschalter
den gewünschten Bereich, woraufhin der Diskriminator innerhalb des
Bereiches die optimale Potenz für das Similimum festlegt. - Um das
Similimum auf eine Neutralsubstanz zu übertragen, verfahre man wie
unter
"Modus A" beschrieben.
b) Halbautomatische Funktion: Die Frequenz des vom Therapeuten
repertorisierten Einzelmittels oder aber eine der programmierten Rezepturen
werden über die Wahlschalter eingestellt, während das Blutmuster
noch immer auf der Probenplatte liegt. Der gewünschte Potenzbereich
wird abgerufen, und sofort steht die optimale Potenz bereit zum Transfer
(siehe "Modus A").
c) Manuelle Funktion: Solange kein - gleich wie geartetes -
Patientenmuster im schwarzen Becher oder auf der Probenplatte liegt, ist
das Gerät selbsttätig auf die manuelle Funktion geschaltet. Hier
kann der klassische Homöopath sowohl die Medikamenteninformation abrufen
als auch anschließend im programmierfähigen Rahmen die gewünschte
Potenz einstellen - die Übertragung erfolgt dann wieder wie unter
"Modus A" beschrieben.
Modus D: Das Kopierverfahren
Von einem beliebigen Grundstoff kann eine "energetische Kopie" erstellt
werden:
a) Kopie von Allopathie: Angenommen, unser Patient ist auf ein
allopathisches Medikament angewiesen, verträgt dieses aber nicht gut,
so wird das Original "einfach" in den schwarzen Becher getan und ein rein
energetischer Transfer in beliebiger Potenz auf eine Neutralsubstanz vorgenommen.
Geben wir unserem Patienten vor dem Essen das "energetische" Allopathikum
z. B. in D 12 und nach dem Essen das Original, so wird unser Patient in
der Regel weniger mit den Nebenwirkungen des Originales zu kämpfen
haben.
b) Kopie von Homöopathie: Jedes industriell hergestellte
Homöopathikum, sei es als Einzel- oder als Komplexmittel, kann energetisch
nachgestellt werden: Wir haben beispielsweise Ferrum phosphoricum D 6 (Schüßler)
in einer Kleinstmenge da (z. B. aus dem BFD-Testkasten) und wollen dem
patienten - Mittwochnachmittag, die Notdienstapotheke hat das Mittel nicht
vorrätig, muss bestellt werden = 24 Stunden - gleich etwas mitgeben,
so stellen wir die Kleinstmenge in den schwarzen Becher, stellen den Potenzwahlschalter
auf den Dezimalbereich und leiten den Transfer auf eine Neutralsubstanz
ein. - Fertig!
Sollten wir jedoch der Meinung sein (der alte Schüßler möge
mir verzeihen!), dass dem Patienten eine C 6 besser zu Gesichte stände,
so stellen wir einfach den Potenzschalter auf den Centesimalbereich. Sollten
wir es noch toller treiben wollen und Ferrum phosphoricum C 40 benötigen,
so nehmen wir die Potenzregler der rechten Seite und stellen somit aus
dem
D 6-Muster ein C 40-Ergebnis her.
Alles ist möglich; nicht nur das Hinauf-, sondern auch das Hinabpotenzieren
(z. B. aus einer C 20 000 eine D 1).
Der einfache Transfermodus 1:1 ist hinlänglich bekannt aus "einheimischen"
Resonanzgeräten wie ABAS oder MORA oder vom Orgonstrahler "mit Hülse".
Die in Deutschland vertriebenen (und gebauten?) "Bionik"-Geräte
haben im Prinzip lediglich den Transfer- bzw. Kopier-Modus, ähnlich
dem das ASL 9, mit optionaler Potenzwertverschiebung implementiert.
Leider sind deutsche Resonanz-, Radionik- und Bionik-Geräte -
bis auf wenige Ausnahmen - viel zu teuer; vielleicht ist das in gewisser
Weise vergleichbar mit den Anrufbeantwortern noch vor zehn Jahren: Das
zugelassene deutsche Gerät lag bis zu zehnmal höher in der Anschaffung
als ein nicht zugelassenes Auslandsfabrikat aus den USA oder Japan...
Auch scheinen importierte Geräte wie durch Zauberhand, allein
durch den Vorgang der Einfuhr, eine drastische Wertsteigerung zu erfahren.
Ein besonders bemerkenswertes Beispiel: Der SE-5 Biofield Spectrum Analyzer
wird dem Endabnehmer in den USA etwa für die Hälfte dessen, was
der deutsche Operator hinblättern muss, angeboten, nämlich
für etwa 2400 Dollar...
Auch sehen die Geräte vieler - besonders kleinerer Hersteller
- äußerlich so aus - als seinen sie vom "Leistungskurs Elektronik"
am Ende des ersten Halbjahres "zusammengekloppt" worden. Sicher, das muss
nichts über die "inneren Werte" derartiger Gerätschaften aussagen:
aber es kann...
Modus E: Electronic Encoded Card System
Das mir zur Verfügung stehende Gerät hat ein mächtiges
externes Speichermedium, mit dem es möglich ist, Patientenschwingungen
aus Blut, Haaren, Ausscheidungen usw. ein für allemal zu speichern
und zu archivieren, die Informationen von Fertigarzneimitteln aller Art
für immer festzuhalten - ohne jegliches Verfallsdatum. Darüber
hinaus ist es möglich, Einzelmittel mit oder ohne Potenzen abzuspeichern,
eigene Rezepturen mit oder ohne Potenzen zu entwickeln usw.
Die beiden in der Gerätebeschreibung (s. oben) genannten Schlitze
sind die Zugänge zu diesem Speichersystem. Das austauschbare Speichermedium
ist eine Kunststoff-Karte aus "Scheck-Karten-Material", etwa 70x110 mm;
äußerlich aufgebracht ist ein flaches schwarz-goldenes Streifenmuster,
vergleichbar mit dem wohl induktiv wirkenden Bar-Code bestimmter Warenhäuser
zur Diebstahlsicherung.
Diese Karte wird zwecks Codierung (Speicherung) in den vorderen Schlitz
geschoben, bis das Lämpchen F(ront) leuchtet. Wir können nun
a) von außen kopieren: Eine beliebige Substanz, egal ob
homöopathisch oder sonst irgend etwas, kann ins homöopathische
System gewandelt und kodiert werden; das Muster wird in den schwarzen Becher
oder auf die Probenplatte gegeben, der Transferschalter betätigt,
der rote Speicherknopf zum Kodieren gedrückt; die Kodierlampe blinkt
- fertig nach drei Sekunden;
b) Patientenproben kodieren: Eine Blutprobe im Röhrchen
beispielsweise geben wir in den schwarzen Becher, betätigen den Transferschalter
und drücken den Codierknopf; nach einigen Sekunden befinden sich die
für das Resonanzverfahren wichtigen Daten aus dem körperlichen,
geistigen, seelischen und spirituellen Bereich auf der Karte;
c) aus dem Gerät kopieren: Wir stellen das gewünschte
Einzelmittel oder die Rezeptur mittels Drehwahlschalter ein, mit oder ohne
Potenz, drücken den Codierknopf - das war's. -
Im Fall "c" ohne Transferschalter, denn der wird immer nur angewendet,
wenn von außen etwas auf die Karte bzw. ins Gerät hinein "geholt"
wird oder der Karte auf Neutralsubstanzen kopiert wird.
Sollten wir uns zwischendurch einmal vertun, können wir die Karte
mit dem grünen Knopf dekodieren bzw. vollständig neutralisieren.
Wenn wir eine eigene Rezeptur speichern bzw. kodieren wollen, gehen
wir wie bei "c" vor und können nacheinander bis zu zwölf Einzelmittel
eingeben, mit oder ohne Potenzen. Achtung! Sollten wir uns zwischendurch
vertun und dekodieren müssen, so wird nicht nur die letzte Eingabe
gelöscht, sondern die ganze Karte neutralisiert.
Ist die Karte dann kodiert, so schieben wie sie in den hinteren Schlitz,
bis das Lämpchen R(ear) leuchtet. Wir können dann
a) von Karte zu Karte kopieren:
Dazu wird eine Leerkarte in den vorderen Schlitz gegeben und der Kodierungsknopf
gedrückt - fertig;
b) von der Karte auf Neutralsubstanz übertragen: Der gewünschte
Potenzbereich oder eine Festpotenz wird gewählt, eine neutrale Trägersubstanz
in den weißen Becher gegeben, der Transferschalter betätigt
und der Timer in Gang gesetzt. Nach zehn Sekunden oder fünf Minuten
(je nach Art des eingebauten Timers) ist die Übertragung abgeschlossen.
Jede Karte des Electronic Encoded Card System (EECS) fasst die
Kodierungen von maximal zwölf Einzelmitteln bzw. Rezepturen bzw. "Kopien"
von Rezepturen, bestehend aus maximal zwölf Einzelbestandteilen mit
Potenzen. Das Blutmuster eines Patienten benötigt sechs Einheiten,
so dass maximal weitere sechs Einzelmittel hinzu kodiert werden können.
Der eindeutige Vorteil dieser Speichermethode gegenüber anderen
ist die robuste Ausführung: Erst massiv auftretende Magnetfelder können
den Speicherinhalt der Karte gefährden. Fällt die Karte einmal
auf den Fußboden: Macht nichts, einfach abstauben und weiterverwenden.
Und jede Karte ist (fast) beliebig oft wiederverwendbar (löschbar
und neu kodierbar)!
Modus F: Direct Treatment Mode
Über die beiden Frontbuchsen (rot und schwarz) können Hand-
(oder sonstige) Elektroden angeschlossen werden. Der Patient bekommt -
anstatt, dass die Schwingungen auf eine Neutralsubstanz aufgebracht
wird - eine Direktbehandlung, indem alles so angelegt wird, wie oben mehrfach
beschrieben; es wird lediglich darauf verzichtet, den Transfer-Schalter
auf "on" zu stellen, die grüne Lampe leuchtet also nicht, während
der Patient die Elektroden hält und der Timer eingeschaltet ist.
Allerdings: Da das Gerät (noch) keine MedGV-Zulassung hat, darf
dieser Modus ausschließlich im privaten Rahmen, zu kurzzeitigen Forschungszwecken
oder in Selbsthilfegruppen genutzt werden (obwohl mit digitalen Multimetern
zu keiner Phase der Direktbehandlung irgendwelche Messbaren Größen
feststellbar sind, geschweige denn für den Probanden gefährliche
Ströme oder Spannungen).
Arbeit mit dem Gerät
Dem klassischen Homöopathen werden die Möglichkeiten der "Apotheke
auf dem Schreibtisch" ohne weiteres ausreichen, denn er wird sich auf seinen
Erfahrungsschatz verlassen können: das Mittel seiner Wahl in der Potenz
seiner Wahl. Da in das Gerät nicht die Möglichkeit zur Generierung
von LM-Potenzen integriert ist, bleibt dem Behandler, um dem Patienten
sofort die Dosen für die ersten drei Tage mitzugeben (solange und
länger benötigen viele Apotheken immer noch, um nicht vorrätige
LM-Potenzen zu besorgen - und das im Zeitalter von Telefax und Computer),
nur der Transfer-Modus (Potenzwahlschalter auf "off") für die Übertragung
von seinem Original auf z. B. Neutral-Globuli. - Eigentlich sind jedoch
die für ihre - aufgrund des speziellen manuellen Herstellungsprozesses
- nebenwirkungsfreien LM-Potenzen überflüssig, da es durch die
exakte elektronische Simulation des ASL 9 bei Hoch- und Höchstpotenzen
nicht mehr zu (durch manuelle oder maschinell-mechanische Herstellung nicht
immer zu vermeidende Schwankungen in der Potenzqualität) Nebenwirkungen
kommt, vorausgesetzt die Repertorisierung inclusive habitueller Betrachtungen
war fehlerfrei.
Mir war das nicht genug, ich überprüfe regelmäßig
die für den Probanden vorgesehenen Mittel und Potenzen auf elektronischem
Wege - und da kann dann wirklich nichts mehr schiefgehen. Für meine
Messungen (siehe auch Literaturangabe: Die D-Methode; dort wurde der Messvorgang
genauestens beschrieben) nach dem BFD-Prinzip (reduziert auf den Punkt
Allergie 1, "All 1") verwendete ich dieses Mal ausschließlich das
Messgerät SVESA 1015, das sich durch eine große Messanzeige
und sehr hohe Sensibilität auszeichnet - vielleicht, weil es mit nur
wenigen Bauteilen auskommt und daher sehr störungsarm arbeitet. Als
Punktelektrode (Messspitze) wurde eine spezielle, aus der D-Methode
abgeleitete Elektrode verwendet, die durch eine vergleichsweise große
Aufsetzfläche den Messpunkt "All 1" nicht oder - bei längeren
Messserien - wenig traumatisiert.
Noch einmal ganz kurz das Messprinzip:
Die Handelektrode wird mit der schwarzen Gerätebuchse verbunden,
die Messelektrode mit der roten.
a) "Leermessung": Der "Leer"-Wert wird an All 1 genommen, das ist der
Grundwert ohne Einschleifung von (auch energetischem) Messgut. Wir
nehmen einmal an, dass dieser Wert bei 60 TS (=Teilstrichen) liegt.
b) Das Messgut wird mit der schwarzen Buchse des SVESA 1015 verbunden.
c) Erneute Messung an All 1: Liegt der jetzt gemessene Wert immer noch
bei 60 TS oder höher, so bedeutet das "Nein, das eingeschleifte Messgut
ist nicht für den Probanden geeignet". Liegt der Messwert jedoch
unter 60 TS, so heißt das: "Ja, das Messgut ist für den
Probanden geeignet - und je tiefer unter 60 TS, desto besser ". Es muss
also nicht - wie bei anderen Verfahren - auf 40 oder 50 TS ausgeglichen
werden.
Wir haben nun mehrere Möglichkeiten, das ASL 9 mit dem SVESA 1015
zu verbinden:
1. Die rote Handelektrodenbuchse des ASL 9 wird per Laborkabel mit
der schwarzen Buchse des 1015, zusätzlich zur Handelektrode, gestöpselt.
Nun wird das ASL 9 eingeschaltet und eingestellt. Es erfolgt die Messung
an All 1.
2. Um der allgegenwärtigen MedGV genüge zu tun, bietet sich
folgende Lösung an:
Da wir ja das ASL 9 mit dem SVESA 1015 direkt verbunden haben, haben
wir auch eine direkte Verbindung zum Patienten. Um diese Direktverbindung
zu umgehen, benutzen wir ein "drahtloses Medikamententest-Übertragungssystem",
wie auch von Medtronic (MORA) oder Brügemann (Bicom) angeboten. -
Ich benutze für diesen Zweck ein solches System von Kindling-Hildesheim,
das MTS, welches auf Infrarot-Übertragungsbasis (modulationsfähig
bis ca. 1,2 MHz lt. Hersteller) arbeitet (Preis "unter der Abschreibungsgrenze").
Als ich das Übertragungssystem orderte, bat ich den Hersteller in
weiser Voraussicht, zusätzlich zu den Ampullen-Sammel- und -Einzelabgreifflächen
eine damit gekoppelte Buchse einzubauen. Den Sender MTS.s verbinden wir
mit der roten Buchse des ASL 9, den Ausgang des Empfängers MTS.e mit
der schwarzen Buchse des SVESA 1015 - und nun können wir messen, als
seien beide Geräte direkt verbunden.
Überprüfung der Gerätfunktion
Ob das, was aus dem Gerät herauskommt, wirklich das ist, was wir
erwarten, kann meines Erachtens nur durch folgende Methode festgestellt
werden: Seit langem ist bekannt, dass die optimale Einzeldosis eines
Homöopathikums durch elektronisches Austesten an All 1 erfolgen kann.
Zu diesem Zweck wird - Schritt 1 - das repertorisierte Original-Einzelmittel
in der richtigen Potenz in den Messkreis gegeben. Liegt der Messwert
nun deutlich unter dem Leerwert, ist dieses Mittel das Mittel der Wahl.
Danach simulieren wir - Schritt 2 - auf dem ASL 9 elektronisch dasselbe
Mittel in derselben Potenz.
Von dem elektronisch hergestellten Mittel geben wir - Schritt 3 - dem
Probanden nun z. B. fünf Globuli in den Mund und testen sofort mit
dem Original(!)-Präparat im Messkreis, ob weiterhin Bedarf am
Einzelmittel besteht. Wenn ja, dann ist der Messwert weiterhin unter
dem Leerwert; wenn nein, dann ist der Messwert identisch mit dem Leerwert.
Besteht nun aber weiterer Bedarf, so geben wir dem Probanden weitere
fünf Globuli in den Mund und messen wieder nach - usw. - Wenn nun
der Proband unsere sämtlichen Vorräte an elektronisch behandelten
Neutralglobuli verspeist hätte, ohne dass sich eine Angleichung
des Messwertes an den Leerwert ergeben hätte (mit dem Originalpräparat
im Messkreis!), so wäre unser Experiment gescheitert und die
Effektivität des ASL 9 widerlegt.
Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben, das im Prinzip für alle anderen inzwischen durchgeführten steht:
Als mir beim Zahnarzt eine größere Uralt-Amalgamfüllung
im Backenbereich entfernt wurde, ließ es sich wohl nicht vermeiden,
dass dabei die Pulpa verletzt wurde. Nachdem der Zahnarzt mich mit
dem herzerfrischenden Hinweis entlassen hatte, dass an dem Zahn sowieso
nichts mehr zu retten sei bei einer derart vorgeschädigten und zerstörten
Pulpa, und dass in den nächsten maximal zehn Tagen eine "höllische
Entzündung" entstehen würde, entschloss ich mich sofort
zum Selbstversuch: Ich entschied mich für Hypericum C 200, testete
das Originalpräparat als zutreffend und stellte daraufhin auf dem
ASL 9 elektronisch Hypericum C 200 nach. Davon nahm ich zunächst einen
Globulus in den Mund und testete, ob weiterhin Bedarf bestand. Er bestand.
Nach insgesamt vier Globuli lag kein Bedarf mehr vor, das Original-Präparat
im Messkreis "schlug nicht mehr an". Obwohl meist davon ausgegangen
wird, dass eine C 200 nur einmal bzw. in mehrwöchigen Abständen
gegeben werden darf, führte ich bei mir selbst mehrmals täglich
über zwei Wochen die Messung durch und nahm - je nach Ergebnis - täglich
bis zu vier Einzeldosen, zu je vier Globuli ein (ein Phänomen, das
mir auch schon bei Originalpotenzen des oberen Mittelbereichs begegnete).
Ich möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass ich bei
mir ausschließlich das elektronische Simulationsprodukt verwendet
habe! Heute - fast ein Jahr danach - habe ich einen vitalen Zahn, der -
auf eigenen Wunsch - inzwischen mit dem (ausgetesteten) Kunststoff-Material
Visio-Molar gefüllt wurde. - Auf die Entzündung warte ich noch...
Verwendetes Equipment:
Automatic Selector Potentiser ASL/90/9f:
Bruce Copen Labs "Highfield"
Dane Hill
Haywards Heath
Sussex, RH17 7EX, England
SVESA 1015:
SVESA GmbH
Ötztaler Straße 7
81373 München
Literatur
Copen: The new Homoeopathy (4. Aufl.), Dane Hill 1991
Dittmer: Die D-Methode, NHP 4/90
Dittmer: Die D-Methode Teil 2, 2/94
Hartman: Die Heilkraft der richtigen Schwingung, München
1991
Transley: Radionik, Essen 1989
Wolf: Harmonische Schwingungen. Stuttgart 1990
Erschienen 1995 in der Zeitschrift Naturheilpraxis
Bisher mal aufgerufen.




